Portugal, (Algarve), St. Goar an der Loreley und Carolinensiel; 2015

Reisebericht

Schon immer habe ich mit überflüssigen Pfunden zu leben, mein Leben besteht aus Diät. Gegen mein hohes Gewicht will ich was unternehmen. Viel ist davon im Text zu finden, vor allem die paar Tage die wir vor oder nach unseren Reisen wieder zu Hause waren. Denn dann begann das Hoffen und Bangen. Hoher Blutdruck macht mir auch zu schaffen. Und dann ist auch viel Psychologie im Tagebuch.

Nun, dann gibt’s aber auch die Freude über meine schönen Bilder, die ich zu tollen Fotobüchern verarbeite. Lest selbst.

Der Ostersonntag, 5. April 2015; Wir sind bei L in Mainz

Wir hatten eine ungestörte Anfahrt über Köln, Bonn, Meckenheim und sind dort auf die A61 abgefahren, die wir erst kurz vor Mainz verlassen haben. Ab da ging es noch ein Stückchen über die A 60 und dann waren wir dort. Diese Strecke hatten wir genommen, weil in Mainz die Rheinbrücke total gesperrt ist.

Doch diese Route ist noch schöner als über die A45 und nur 13 Kilometer länger als über die A3. Denn sie führt über die Mosel. Kurz vorher ist ein Rastplatz mit fantastischer Aussicht ins Moseltal. Nach der Mosel kommen an der Autobahn Hinweise zu vielen Sehenswürdigkeiten.

Wir sind abgefahren nach Alken an der Mosel, weil wir so früh dran waren und haben uns dort etwas die Beine vertreten. Leider fing es dann an zu fisseln.

Wir waren kurz vor vier Uhr da und platzten noch in die Vorbereitungen, weil L ungewöhnlich viel Zeit beim Einkaufen verloren hatte. Es ging dann gleich mit Kaffee und Kuchen weiter und damit begann bei mir ein ungebremstes Essen, was sich über alle Tage hinzog. Vor allem aber unsere warmen Essen waren vorzüglich lecker.

Der Ostermontag, 6. April 2015: Wir sind bei L

Am Sonntag war B zu Besuch mit ihrem neuen Freund B. Gepierst, tätowiert und mit Ziegenbart und sehr extrovertiert.

Dienstag, 7. April 2015

795Sa.04.04:94,8kg-0,2-3,7kg, 9:30 Uhr, wir fahren heute zu L, dafür habe ich +300 Gramm eingeplant.

796Osterso.05.04. und 797Ostermo.06.04., ohne Messung denn wir sind bei L und feiern Ostern

798Di.07.04.:95,6kg+0,8-2,9kg, nur ein Ausreißer wegen der Fahrt, berechnet habe ich +400 Gramm

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

14:30 Uhr: Nie wieder etwas essen. Oh man, ich habe ein Mordsgewicht, weil ich auch kräftig zugelangt habe und mich höchstens bei den Süßigkeiten etwas zurückgehalten habe. Und da L sehr geschmackvoll und kalorienreich kocht, weiß ich nicht einmal ob die 400 Gramm Zunahme, die ich mir nun aufgeschrieben habe, ausreichen.

Unser Aufenthalt bei L war schön, aber irgendwie auch distanziert. Irgendwie werde ich mit C nicht warm. Und für mich schweben über allem immer die Belastungen aus 2012, wo mich alle sogar verdächtigt hatten, dass ich deren Wagen zerkratzt hätte. Man hat irgendwie aber auch so ein schlechtes Gefühl, weil man denen so viel Aufwand macht.

Doch S hat es genossen keine Arbeit gehabt zu haben und trotzdem L zu sehen. Und ich war überhaupt froh über die Luftveränderung. Ich finde es aber traurig, dass es kein echtes Gespräch mit B geben konnte und ihr neuer Freund ist nicht mein Fall. 

Unsere Rückfahrt war dann aber sehr schön, weil das Wetter mitspielte und der Verkehr sehr flüssig lief. Zum Moselörtchen Alken sind wir wieder abgefahren und haben dort die Burg Thurant besichtigt. Von dort sind es aber nur noch 28 Kilometer bis nach Cochem und so haben wir uns schnell entschlossen auch noch nach dort zu fahren.

Wo aber am Ostermontag „der Bär“ los war und deshalb sind wir nicht lange geblieben. Irgendwie zog es uns dann auch nach Hause, wo wir um kurz nach acht angekommen sind.

Unsere Rückfahrt hat mir aber sehr, sehr gut gefallen und war ein schöner Ausflug. Ich hatte mich beim Fahren nur oft mit schlechten Gefühlen belastet, weil der Verkehr später zunahm und ich längere Staus befürchtete, die dann aber völlig ausblieben. Selbst die Rheinquerung bei Köln / Leverkusen verlief dann reibungslos, obwohl auf 60 km/h beschränkt, wegen der aktuellen Brückenschäden. Doch bei der Gegenseite sind auch Fahrbahnen eingezogen mit dem Ergebnis eines 6 Kilometer langen Staus. 

16.00 Uhr: Jetzt ist alles gesagt und S hat nun die Zimmer für Carolinensiel im Mai fertig gemacht, wo wir mit dem Kaffeekränzchen hinwollen. Na, ich bin gespannt wie da die Anreise verläuft, denn Donnerstag, der 14.05., ist ein Feiertag und den werden viele zu einem verlängerten Wochenende nutzen. Und wie wir es dann 3 Tage lang miteinander aushalten, muss sich auch noch erweisen. Derzeit sieht es so aus, als wenn die Abende alle in unserer Wohnung stattfinden sollen. Nun, als Gastgeber haben wir ja Qualitäten aufzuweisen.

S hat zwar auch ein Mordsgewicht, will aber nicht laufen. Deshalb mache ich mich nun alleine auf den Weg und bolze mal ein paar Kalorien.

18:30 Uhr: Es war zum Schluss nur noch ein Schleppen, denn ein Anruf vom Hausarzt belastete mich, weil ich für eine Vorbesprechung dahin kommen soll um bei mir eine Impfe aufzufrischen, die ich wegen der Milzentfernung brauche. Daran hampeln wir nun seit vier Wochen herum und ich weiß nicht, was es da zu besprechen geben kann.

Ich überlege den Arzt zu wechseln, doch zum neuen Doktor müsste ich auch. Und der auf dem Rosenberg macht keine Termine. Ich habe meinen am Donnerstag um 14:30 Uhr. Bis dahin kann ich ja noch nachdenken. Aber vor dem Urlaub gibt es ja nun nichts mehr und deshalb kann ich den Gesprächstermin eigentlich auch sausen lassen.

18:45 Uhr: Ich fahre mal ein bisschen mit dem Auto durch die Gegend.

20:30 Uhr: Ich habe umdisponiert und bin ins EKZ gefahren um „sinnlos Geld auszugeben“. Denn ich möchte nicht noch mehr sparen, für irgendwelche Erben bleibt genug übrig. Doch sinnlos kann ich nicht. Stattdessen habe ich nach Schönem gesucht und war bei Baltz auch fündig, wo ich ein ganz tolles Oberteil von der Firma Rabe für S gefunden habe.

Ich habe auch was für ihren Geburtstag besorgt, weiß nur noch nicht, wie und wann ich das eingepackt kriege.

Doch meine 85 Euro, die ich ausgegeben habe, verblassen zum Nichts gegen den Börsengewinn des heutigen Tages, der mit X.XXX Euro zu Buche steht und damit unseren Gesamtzuwachs aus allen Quellen auf über XX.XXX Euro treibt. Nun, morgen wird es mal wieder runter gehen, aber die Tendenz ist eindeutig.

21:30 Uhr: S hat uns einen leckeren grünen Salat gezaubert mit Pinienkernen und einem warmen Ziegenkäse dazu. Außerdem hatten wir eine Scheibe Brot mit einem Haus aus Zwiebeln und Tomaten, beides war sehr lecker. Derzeit steht meine Bilanz bei -2.000 Kalorien und noch bin ich entschlossen diese zu behalten.

Doch zu einem weiteren Gang kann ich mich nicht aufraffen, ich fühle mich einfach nicht gut. Alles um den Besuch herum geht mir doch sehr an die Nieren. Zu allen anderen Begebenheiten gab es auch noch einen Schock im Gespräch, wo sich herausstellte, dass L ihre Erziehungsrente nur bis zu Us 18. Geburtstag bekommt. Danach bleiben ihm nur die Waisenrente von 215 Euro und die 50.000 Euro aus der LV von Peter. Und ihr der Job in der Schule, der recht wacklig ist und ihr derzeit 900 Euro Betriebseinnahme bringt. Und von Cs Einkünften hat sie gar keinen Schimmer, was ich gar nicht verstehen kann.

0:00 Uhr: Mit Videotext, etwas Fußball und ein paar Spielchen habe ich meine trübe Stimmung etwas vergessen. Beim Essen halte ich mich gut, habe morgen aber wieder ein hohes Gewicht. Es sind einfach wieder zu viele Fettzellen mit Wasser aktiviert worden. Ich gehe nun wieder zurück an den Fernseher.

Mittwoch, 8. April 2015

799Mi.08.04.95,4kg-0,2-3,1kg, ich wünschte mir mehr Kontinuität beim Essen, kriege das aber nicht hin.

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

Dies habe ich mir aus den Vorjahren rauskopiert: Später habe ich im Psychobuch gelesen, dass man bei negativer Denkweise wohl auch seine negative Gehirnhälfte übertrainiert habe und dies in den Griff bekommen kann, wenn man bei jedem negativen Gedanken gleich mehrere positive Aspekte sucht und bedenkt und damit die positive Seite stärkt.

Ich will dies einmal berücksichtigen und trainieren.

13:50 Uhr: Heute hatte ich viel zu lesen, weil ich das seit dem 4.4. nicht gemacht hatte. Insbesondere 2012 hat mich sehr nachdenklich gemacht, denn mir kommen Zweifel, ob ich im Wiederholungsfall tatsächlich einsichtig wäre.

Die Sache belastet immer noch.

Ansonsten will ich versuchen wieder meine positive Seite zu stärken und die alten Ratschläge befolgen. Denn ich denke wieder durchgehend negativ. Wir wollen nun aber ins EKZ, wo ich gestern zwei schöne, gleiche Teile für S gekauft habe von denen wir aber nur eines behalten wollen.

19:45 Uhr: Wir hatten einen erfolgreichen Einkaufsbummel, bei dem es für S 6 neue Shirts gegeben hat und für mich zwei neue Kurzarmhemden. Doch es ist schwer was zu finden und S ist zudem äußerst kritisch und unlustig. Doch auch ich sehe keinen Sinn darin ein Hemd zu kaufen, weil die Karos darin etwas größer sind als bei dem Vorhandenen. Aber die beiden neuen Hemden sind mal gänzlich anders.

260 Euro haben wir ausgegeben.

Doch trotz allem geht es mir nicht so gut. Denn ich habe einen stark erhitzten Kopf. Ich tippe auf mein Gewicht als Ursache welches sich einfach nicht bewegen will. Dabei habe ich bisher erst eine Schnitte mit Leberwurst gegessen.

Doch auch X. belastet, denn die neuen Mieter wollen sich noch mit denen treffen, um zu besprechen, wie die Wohnung renoviert werden soll. Wenn ich nur daran denke, wird mir ganz anders, denn das Kinderzimmer sieht ganz schlimm aus.

Aber, Herbert, denke mal positiv.

  1. Die haben schon eine neue Küche bestellt und die alte Wohnung wegen Nässe gekündigt. Und bei X. ist es eindeutig nur ein Lüftungsschaden.
  2. Die freuen sich doch auf die Wohnung und vor allem auf den Garten.
  3. X. sind selber bestrebt denen keinen Anlass zu geben.
  4. Man, Du bist eine ewige Unke, reiße Dich zusammen. 

Ja, insgesamt hast Du wieder eine ganz negative Einstellung bekommen. So öden Dich die Massen im EKZ in ihrem tiefschwarzen Einheitslook unheimlich an und der äußere Siff dort, bedingt durch die Dauerbaustelle, ist abenteuerlich. Hinzu kommt, dass wir in unseren alten roten Klamotten auch auffallen, und dies möchte ich auch nicht. Und mit der dunkelblauen Fleecejacke und den schwarzen Schuhen aus Tuch fühle ich mich auch nicht richtig wohl.

Ja, ich würde gerne mehr um mich geben, doch es gibt nichts Neues was mir gefällt.

Nun habe ich erst einmal etwas gegessen, es ist schon 21:00 Uhr. Damit hatte ich bisher erst 500 Kalorien.

Und nun suchst Du einmal positive Aspekte.

  1. Das Gewicht kriegst Du irgendwann in den Griff. Und wer, wie Du gestern, an einem Tag 1.500 Kalorien einsparen kann, der darf an Ostern auch mal über die Stränge schlagen.
  2. Den Monat hattest Du damit gestern ausgeglichen und nun beginnst Du schon etwas vorzuarbeiten für Portugal.
  3. Das muss nicht mit der Brechstange sein.
  4. Über die beiden neuen Hemden freust Du Dich sehr und Du hast genug Geld, um immer wieder etwas neues Schönes zu kaufen.
  5. Auch für S, die nun sogar 7 neue Oberteile hat. J J
  6. Wenn alle schwarz rumlaufen wollen: Wir nicht! Und irgendwann ist der schwarze Spuk auch vorbei und bei C&A wird schon erste Farbe angeboten.
  7. Lasse Dich von der Masse nicht so runterziehen
  8. Irgendwann ist das EKZ fertig und erstrahlt dann im neuen Glanz. Weiche doch solange in die Innenstadt aus.
  9. Fahre ins EKZ, statt zu laufen, dann kannst Du Dich ganz anders anziehen, weil es nicht so bequem sein muss. Ja, mache Dich chic fürs Shopping, denn Du hast doch so viele schöne Sachen.  

23:15 Uhr: Und nun noch Freude pur, denn die Bayern gewinnen in Leverkusen das Pokalhalbfinale und stehen nun unter den letzten vier Mannschaften. Noch dabei sind Dortmund, Wolfsburg und der Spitzenreiter der 3. Liga, Arminia Bielefeld, die heute Gladbach rausgeworfen haben.

Ich habe überhaupt inzwischen eine gute Stimmung und werde mich nun noch mit einem Forellenfilet verwöhnen und belohnen.

Donnerstag, 9. April 2015

800Do.09.04.:94,5kg-0,9-4,0kg, 9:45, endlich der erwartete Rutsch, nach 2 extremen Abnehmtagen. freue mich.

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

11:30 Uhr: Leider hat mich jemand von den Stadtwerken schon um neun Uhr aufgescheucht. Seitdem bin ich auf. Doch erstaunlicher Weise ganz fit. Ja, es geht mir viel besser, als wenn ich so lange schlafe wie sonst.

Mit viel Gepröttel, dem Tagebuch, Nachrichten und den Aktienkursen habe ich es nun bis hier hingeschafft.

Wobei mich die Eintragungen von Ostern 2012 immer noch nachdenklich machen, denn sie klingen nicht verdächtig oder gar krank. Doch es ist die Rede von viel Streit mit S, die ja vor der Erkrankung eine große Grundangst hat. Bestimmt haben diese Spannungen auch zur späteren Eskalation beigetragen. Doch es bleibt festzuhalten, dass meine Reaktion auf Prof. K. krankhaft war und meine Behauptung und Annahme, ich sei geheilt und nie krank gewesen, war mehr als abwegig. Daran lässt sich die Krankheit an sich erkennen. Und S, die im täglichen Umgang eine Wesensveränderung wahrgenommen hatte, hat sich dann natürlich aufgeregt und gesorgt.

Ja, es war nicht alles falsch, aber der rote Faden war weit überschritten. (Dem stimme ich auch heute im Jahr 2016 noch zu!)

Große Freude machen die russischen Anleihen, die nun mit XX.XXX Euro dastehen und somit einen Gewinn von XX.X00 Euro aufweisen, also die Hälfte des investierten Kapitals schon als Gewinn haben. Ja, derzeit herrscht im Osten Ruhe und man kann von weiterer Erholung bei beiden Kursen ausgehen. 

Es ist heute solch schönes Sonnenwetter, das S auf die Terrasse möchte.

20:15 Uhr: Ich war dann allein lange draußen und habe mir Fotobücher von Portugal angeschaut. Welch ein schönes Land.

Gegen 13:00 Uhr sind wir dann aufgebrochen nach Baltz ins EKZ um dort ein Shirt umzutauschen, weil es fehlerhaft war. Es war nur einmal da und S wollte es nicht in anderer Größe nehmen. Außerdem hatte ich ein umwerfend schönes Teil entdeckt, welches aber auch in Ss Größe ausverkauft war.

Also noch auf nach Bochum, wo alles noch vorrätig war, wie die an der Kasse feststellen konnten. Ich habe dann auch noch ein billiges Hemd entdeckt und nun sind wir um 185 Euro ärmer, denn ein Schal für S musste auch noch sein.

Doch nichts haben wir im Moment mehr als Geld. Denn die Aktien haben heute um X,X00 und die russischen Anleihen gar um X.X00 Euro zugelegt. Damit steigt unser Vermögenszuwachs aus allen Quellen um XX.000 Euro in diesem Jahr. 

Weil wir ausgesprochen schönes Wetter hatten, mit purer Sonne bei 18,5 Grad, haben wir den Rest des Nachmittages auf der Sonnenterrasse verbracht. Noch immer stehen Osterglocken in Knospe, die Masse ist jetzt aber erblüht und verschönert die Anlage. Im Garten haben wir davon in diesem Jahr aber heute zum ersten Mal etwas gehabt. Und am Montag düsen wir schon nach Portugal.

S spielt. Dies macht mich an und deshalb tue ich das nun auch.

Freitag, 10. April 2015

801Fr.10.04.:95,1kg+0,6-4,4kg, Trotz der Zunahme bin ich sehr zufrieden mit meinem Gewicht. J J

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

13:20 Uhr: Oh man, was habe ich schön und interessant die Zeit verplempert bis jetzt. Indem ich aber auch weitere X.000.000 russische Anleihen gekauft habe. Nun stecken wir da mit XX Mio. drin und damit will ich es gut sein lassen. Derzeit haben die eine Rendite von 8,85 % und die ist nicht zu verachten, aber die Kursgewinne sind viel interessanter. Doch die X Mio. kosteten nun 50% mehr als damals die ersten X Mio. und ich verspreche mir nicht mehr den gleichen Gewinn, vor allem weil der Devisenkurs so gut ist. Nun, ich hoffe, dass Netto noch mindestens XX.000 Euro drin sind.

Doch derzeit, um 15:00 Uhr, sieht es nicht so aus, denn die neuen verlieren X.X00 Euro, die aber durch die Altanleihen ausgeglichen werden. Wir machen uns nun mal auf den Weg nach Augsburg, wo S einen verbilligten Einkaufsschein kaufen will.

17:30 Uhr: Ja, bisher sieht es mit meinen Anleihen nicht gut aus. Aber von einem Tag kann man nicht ausgehen und so werde ich mal ganz lässig abwarten wie sich die Sache entwickelt. Aber, dies muss ich zugeben, man zieht schon ein langes Gesicht, wenn sich die Kurse auch mal verschlechtern.

Doch ich habe zu 75 eingekauft bei einem Rubelkurs von 55 und ich hoffe, dass der Euro weiterhin nachgibt, sich der Devisenkurs dadurch gegen 50 bewegt und die Anleihen nach 85 klettern. Dies wären dann XX.000 Euro netto. Dafür riskiere ich aber auch über XX.000 Euro. Und verkauft man wirklich solange sie noch so gutstehen?

Abwarten und Tee trinken. Wenn es weiterhin ruhig bleibt, verbessert sich der Kurs auch weiterhin, dies ist mal sicher. Wenn nicht: Ich habe unendlich viel Zeit.

Jetzt freue ich mich erst einmal auf unser Abendessen. Denn S kam auf die tolle Idee mal beim Russen nach Fisch zu gucken. Von dort haben wir uns nun zwei Lachsforellen mitgebracht, die jeweils über 800 Gramm wiegen. Ach, allein den Fisch zu sehen ist schon Freude pur.

Da ist es natürlich nicht mehr weit her mit der Diät und ich habe deshalb heute schon ganz viel eingespart und praktisch noch eine Nullbilanz.

Ach, unser Essen wird eine schöne Einstimmung sein auf Portugal.

21:30 Uhr: Längst ist es nun nach sechs Uhr und die Börse hat mit Rekordständen geschlossen. Nie zuvor war der Dax besser. Ich warte immer auf einen Rückgang, doch der stellt sich nicht ein. Noch überlege ich, aber vielleicht kaufe ich noch am Montag in Witten etwas an Aktien zu.

Der heutige Tag brachte uns ein Plus von X.X00 Euro. Es hätten tausend mehr sein können, wenn ich nicht Anleihen nachgekauft hätte. Aber ich hoffe, dass mir die Anleihen nach dem Urlaub noch viel Freude bereiten werden.

Wir hatten unsere tollen Fische, es war ein Erlebnis die Fische auf den Platten zu sehen. Wir haben aber beide nicht aufgegessen, weil es zu viel und die Fische auch sehr fettig waren. Morgen gibt es einen Schock auf der Waage.  

23:15 Uhr: In mir ist eine große Stille und Zufriedenheit. Ich bin so unaufgeregt gelassen und genieße die Ruhe, die wir haben. Auf den Urlaub freue ich mich sehr, am Montag geht es los.

Samstag, 11. April 2015

802Sa.11.04.:94,4kg-0,7-4,1-13,1-18,5kg, Wow! Trotz einer großen, fettigen Forelle solch ein gutes Gewicht. J

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

11:00 Uhr: Wie belastend das Tagebuch von 2012 ist. Wir waren da so nah dran und ich war so weit entfernt. S über und über misstrauisch und überempfindlich, ich krankhaft optimistisch und dumm genug, die Vorgeschichte meiner Krankheit zu leugnen und zu begründen, warum „ich geheilt war“. Es ist heute sehr schwer für mich dies nachzulesen. 

Aber die Eintragungen sind heute nicht nur dumm, sondern auch langatmig und langweilig.

Große Freude hatte ich aber vor einer Stunde auf der Waage, als die bei 94,4 Kilo stehen blieb. Dies war wegen der großen, fetten Forelle vom Abendessen nicht nur ein nicht erwartetes Niedriggewicht, sondern darüberhinmaus ist es das niedrigste Gewicht seit dem 15.03. Ach ja, super.

Aber erst am 1.5. werde ich wissen, wo ich wirklich stehe. Denn zwar habe ich für Portugal einige Vorsätze. Doch insgesamt wird es die übliche Zunahme werden, denn ich will da vieles genießen was einfach auch dick macht.

14:00 Uhr: Ich war jetzt fleißig, habe eine Pause mit I gemacht und ihn ausbezahlt und danach alle Überweisungen getätigt. Da alles Arztrechnungen waren habe ich die auch gleich zur Krankenkasse eingereicht.

S macht nun auch Pause, ich will auch etwas spielen. Danach kümmere ich mich um den Koffer, damit sie alles für mich packen kann.

14:45 Uhr: Das Spielen war auch langweilig, ich gehe nun an meine Urlaubssachen. Danach habe ich am Computer noch einiges zu drucken, denn ich will die Tagebücher von Portugal mitnehmen und mir eine neue Kalorientabelle ausdrucken.

Erledigt. Nun kommt die Kleidung.

19:45 Uhr: Aus den Resten der Forellen hat S uns ein Sahnegeschnetzeltes gezaubert, welches sehr lecker war und ganz kalorienarm. Dafür waren wir aber früh am Tisch und ich hoffe, dass ich den Abend nun gut überstehe. Doch ich bin seit dem Besuch bei L wieder sehr entschlossen. Die Zunahme zu Ostern habe ich längst wieder raus und schon ein schönes Polster geschafft. Ein Pfund Abnahme habe ich für diesen Monat im Sack, doch das ist in Portugal schnell dahin.  

Ich mache mich jetzt mal über unsere Osterdekoration her. Die wollen wir noch abbauen. Und für morgen notiere ich mir mal, dass wir ab 10:00 Uhr unseren Flieger buchen können.

22:30 Uhr: Satte 2 ½ Stunden waren wir für den Abbau im Einsatz. Morgen noch eine halbe Stunde, dann ist alles nach oben geschafft. Wir sind auch geschafft, denn es war viel Lauferei zwischen den Dekorationen. Ich habe alles auf den Tisch zusammengetragen und S hat es verpackt. Aber 170 Kalorien schreibe ich mir dafür auf und dies ist eine schöne Belohnung.

Sonntag, 12. April 2015

803So.:12.04.:94,7kg+0,3-3,8kg, 10:00, ich bin stolz auf meine Jahresleistung, wenn auch 1,8 Kilo f. Lagos sind.

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

10:45 Uhr: Ich habe schon unseren Flieger gebucht aber nicht das Erfolgserlebnis dabeigehabt wie erhofft. Denn das ging nicht für den Rückflug und gebucht habe ich wohl Fensterplätze an der Tragfläche, weil andere gar nicht vorgeschlagen wurden. Das brauche ich in Zukunft also auch nicht mehr.

S macht aber wieder mal Stress, denn sie sortiert die neueren T-Shirts aus, weil diese zu kurz sein. Dabei ist dies einfach die neue Sparsamkeit und nur die alten Klamotten sind länger. Nun habe ich ihr dies noch mal gesagt und lasse mich überraschen was wird. Die alten Polohemden bin ich nämlich wirklich leid.

Für die ersten Tage sind uns 19 Grad angekündigt. Dies ist nicht viel, aber wir werden schon was daraus machen. Doch hoffentlich ist es nicht zu wolkig.

Mir ist langweilig. Das frühe Aufstehen belastet und der Zwist mit S drückt auch auf die Stimmung. Ich kriege nicht den Dreh, müsste wegen der Mülltonnen noch was tun und die neuen Mieter begrüßen, bzw. die alten entlassen.  Aber da steht auch noch der Kontakt zu den neuen Mietern aus und der gestaltet sich schwierig. Wie kriege ich das denn gelöst? Ich könnte das Ganze bis nach dem Urlaub verschieben.

17:15 Uhr: Wir waren in Wattenscheid, um die Blumen zu gießen. Danach sind wir bei Marlis vorbeigefahren, um ihr einen Umschlag für den Geburtstag zu bringen. Wie schön dann unsere Rückkehr auf den Hof wo in der Einfahrt neben den vielen Narzissen schon mancher Baum blüht und alles in der Sonne lag. So fängt die Trauerkirsche an der Tonne gerade an, die Zierkirsche bei F. und die Pflaume sind seit einigen Tagen in Blühte.

Ich war begeistert und habe nur gesagt: „Was ist das schön!“ Und daran schließt sich auch T an, wo Herr T in den letzten Tagen ganz fleißig war und die Terrasse vor ihrer Haustür neugestaltet hat. Zumindest Sie raucht und deshalb wollten sie wohl unbedingt auch einen Freiplatz. Aber mit solchen Mietern macht es mehr Spaß, als wenn die nur um die Ecke schleichen.

Ach, hätte ich mich doch mal nicht gemeldet, nun bin ich mitten in die Kommunionsfeier bei T geplatzt mit meiner Nachfrage nach der Miete. Aber wenn die am 9. noch nicht da ist, sind die eigentlich schuld. Ich schätze mal, die haben den Auftrag zum 3., da war aber Karfreitag und dann verschiebt sich das auf den 7. Aber eigentlich nicht mein Problem. Zumindest sind mir die auch zu heikel, als dass ich da bis nach dem Urlaub warte.  

23:00 Uhr: Wir haben den Tag jetzt mit Spielen verbummelt. Ich finde das unbefriedigend. Doch das Fernsehen ist genau so blöd.

Montag, 13. April 2015

804Mo.:13.04:95,0kg+0,3-3,5kg, 10:00 Uhr, Auf nach Lagos

11:30 Uhr: Mir geht es mal wieder unglaublich beschissen vor einer Reise. Wir haben zwar Zeit ohne Ende, aber ich fühle mich gehetzt und bebe dabei. Das legt sich erst wenn wir hinter der Sicherheitskontrolle sind.

Ich will da jetzt mal massiv gegen angehen. Denn wenn wir den Flug wirklich verpassen, bleiben wir einfach hier. Dies wird uns hier dann versüßt durch schönstes Wetter mit viel Sonne und Wärme, während die Vorhersage für Portugal nur mittelprächtig ist. Doch vielleicht ist auch dies mit Grund für mein Unwohlsein.

Hinzu kommt, dass die Anleihen zwar pari stehen auf Einkauf, sich der Devisenkurs aber verschlechtert hat. Und S mal wieder viel zu viel eingepackt hat. Rund 44 Kilo, weil wir 46 Kilo mitnehmen dürfen.

Noch eine halbe Stunde, dann kommt das Taxi. Das Warten ist auch doof.

Nun, so Gott will sitzen wir in 10 Stunden in der Marina und lassen uns das erste Hähnchen Piri-Piri schmecken. Und danach werden wir weinselig ins Bett sinken.

Ach, was freue ich mich, weil wir mal wieder hier rauskommen. Wenn es auch in eine ganz bekannte Ecke geht, so ist ein Urlaub von Zuhause doch immer etwas ganz, ganz anderes.

Montag, 13. April 2015

Urlaub in Portugal in Lagos an der Algarve

13:45 Uhr: Alles erledigt. Die Fahrt verlief zügig und hier am Flughafen waren 20 Schalter geöffnet, an denen wir unsre Koffer abgeben konnten. Nun habe ich auch mein Unterhemd und die Jacke ausgezogen, bin dadurch aus der Überhitzung raus und fühle mich wieder wohl.

Ja, ausgesprochen wohl. Denn ich freue mich wirklich sehr auf den Urlaub, in dem ich mal wieder alles vergessen und hinter mich lassen kann. Ja, dass wir auch noch Verpflichtungen haben, daran erinnerte heute Morgen ein Anruf von Herrn L der deutlich machte, dass die Heizung dringend eine Wartung benötige. Doch ach, wie schön, er kümmert sich darum.

16:35 Uhr, Flugzeug, Air Berlin, Platz 30 A + C: Ja, das Flugzeug ist nur zu 80 % ausgelastet und wir konnten nach hinten ausweichen wo die letzten 6 Reihen komplett frei waren. Wir sind gerade an Paris vorbeigeflogen, seit 40 Minuten in der Luft und landen schon in 2 Stunden.

18:00 Uhr: Gleich beginnt der Sinkflug. Ich habe das Tagebuch von 2009 nachgelesen, wo wir erst am 22.04. geflogen waren und dann für 3 Wochen. Also weit in den Mai hinein. Das hat mich in eine Zauberstimmung versetzt.

Zwar beklage ich auch darin schon die Spannungslosigkeit, doch ich hebe auch immer die Schönheiten des Landes hervor und lobe sie als so wunderschön. Und wenn ich daran denke, dass ich schon gleich durch die vertraute Gegend fahren werde, dann freue ich mich sehr.

Erstmals werden wir unseren Wagen am Flughafen übernehmen und damit betrete ich Neuland. Aber ich werde schon in Lagos ankommen, da bin ich ganz sicher. Doch natürlich fände ich es jetzt auch ganz schön, wenn ich mit in Bus durch die Gegend geschaukelt würde.

Denn was man nicht hat, das wünscht man sich ja immer. Und wenn ich nun an den letzten Urlaub denke, an diese elende Gurkerei über Landstraßen, weil der Fahrer keine Gebühren für die Autobahn bezahlen wollte, dann wird mir wieder ganz anders. Ich werde natürlich die stressfreie Autobahn wählen und damit sicher in Lagos ankommen. So früh, dass es noch für die Marina reicht.

Wir landen um 17:38 Uhr Portugalzeit, ich habe meine Uhr schon zurückgestellt.

Dienstag, 14. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 2. Tag

(Hinweis aus dem ARD-Büffet 2016 auf den Ort „Salema“, nahe Lagos, wo man „die schönsten Sonnenuntergänge beobachten könne“. Na, eigentlich gibt es an der Algarve doch gar keine Sonnenuntergänge, weil die nach Süden liegt. Lassen wir uns aber mal überraschen, ich wollte die Küste hinter Vale do Bispo ohnehin mal wieder neu entdecken.)

10:40 Uhr, Balkon: Wir haben eine gute Nacht verbracht und schön in aller Ruhe unser erstes Frühstück eingenommen. Der Speisesaal war gut besucht, alle Speisen sehr, sehr lecker. Ich hatte nur ein gebratenes Ei, doch dazu etwas Rührei genommen, was mir ausgesprochen gut geschmeckt hat. Na, und zu dem üblichen Käsebrot hatte ich noch ein Stück Sonntagskuchen.

Dazu hatten wir das schöne Brot. Hoffentlich gibt es dies morgen auch. Denn es gibt keine Waffeln mehr und warum soll sich beim Brot nicht auch etwas verändert haben. Zum Schluss hat mir S noch einen tollen Obstteller gestaltet, auch der war gut zu essen.

Aber es war am Morgen ein sehr trüber Himmel und auch jetzt ist die Wolkendecke noch ganz geschlossen. Doch heller ist es geworden. Dieses Wetter haben wir nun 3 Tage zu erwarten, während zuhause die Sonne scheint. Nun, so kann es sein im Leben.

20:00 Uhr: Weit gefehlt. Der Nachmittag hat uns sehr viel Sonne gebracht und uns einen tollen aktiv Tag beschert. Wir haben alle wärmenden Klamotten ablegen können. Der Tag hat uns durch die Altstadt zur Zitadelle geführt und von dort an der Promenade zurück aufs Zimmer zum ersten Sardinenbrot und zu unseren Orangen.

Dann ging es über den Hafen zu den Katzen am Strand, wo wir lange auf Steinen gesessen haben. Von dort sind wir dann am Strand entlang weitergelaufen zum Duna Park, der da aber schon geschlossen war. Trotzdem haben wir etwas gelegen und sind dann mal in das neue Hotel gegangen. Wo S sich meiner Meinung angeschlossen hat, dass man dort depressiv werden muss.

Denn alles ist grau bis Schwarz. Und die ursprünglich schwarzen Liegen am Pool sind von der Sonne völlig ausgeblichen und sehen ganz usselig schlimm aus. Also darauf könnte ich nicht mit gutem Gefühl liegen.

Am Yachthafen habe ich noch einen Kaffee getrunken, erst nach sieben Uhr waren wir wieder zurück im Zimmer. Denn ich habe hier ja Videotext und bin deshalb nicht auf irgendwelche Nachrichtensendungen angewiesen. 

Mittwoch. 15. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 3. Tag

11:00 Uhr: Nach anfänglich sehr trüben Beginn sind jetzt viele blaue Flecke am Himmel. Derzeit scheint etwas die Sonne auf den Balkon. Es hatte sich aber bis auf 15 Grad abgekühlt. Das Licht und die Sonne sind sehr intensiv. Gestern Abend hatte ich deshalb ganz viel Sonnenbrand im Gesicht.

Am Fischerhafen hatten wir einen langen Aufenthalt wegen einem interessanten Erlebnis. Ein riesiger Seestern hatte sich an einem der Poller vom Steg festgesaugt und wir rätselten noch, ob er sich wohl gleich ins Wasser plumpsen ließe. Doch dann stieß es aus zwei Öffnungen zwischen seinen Saugarmen eine rote Substanz aus. Ganz viel gelange davon ins Wasser.

Später fiel uns ein weiterer großer Seestern auf, der sich näherte und viel von dieser Substanz aufnahm. Die beiden Sterne kamen aber nicht zu einer Berührung zusammen. Denn kurz bevor dies geschah, wandte sich der kleinere Stern ab und verharrte dann. Der erste Seestern drehte sich ganz langsam ab nach unten und näherte sich dabei einem wesentlich kleineren Stern der auf der rechten Seite aufgetaucht war.

Wir vermuten, dass wir irgendeinem Geschlechtsakt mit Besamung beigewohnt haben und wollen dies in der Heimat mal googeln. (Was wir später ausgiebig gemacht haben doch ohne Erfolg blieb. Eine Antwort haben wir nicht bekommen.)

Auch gestern hatten wir wieder das Menü in der Marina. Doch S hat ganz wenig davon gegessen, weil sie sich den Magen vertan hatte und den ganzen Tag lang eine Toilette in der Nähe brauchte. Jetzt scheint sich dies aber gelegt zu haben.

Doch entsprechend viel hatte ich gestern Abend und es ist mir auch sonst nicht gelungen etwas einzusparen. Auch beim Frühstück war ich noch sehr großzügig dabei, doch ab morgen will ich da mal wieder mehr auf die Kalorien achten. Denn der Urlaub ist lang.

Insgesamt ist der Urlaub sehr schön. Hier entspricht alles unseren Erwartungen und wir sind deshalb sehr zufrieden. Da ich selbst keine Erwartungen zusätzlich habe kann ich das Bekannte alle mitnehmen und es unbeschwert genießen. Dies hat ein großes Wohlgefühl zu Folge und große Zufriedenheit ist in mir.

Doch im Laufe der Jahre fallen uns auch Detail auf, die wir früher übersehen haben oder auch vom Niedergang zeugen. So liegen im Fischerhafen einige Boote wohl schon seit Jahren vor Anker und andere sind in einem so erbärmlichen Zustand, dass es ein Abenteuer ist damit rauszufahren. All dies zeugt von großer Armut.

Wir waren auch schon bei Carlos, doch er war nicht da.

Donnerstag, 16. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 4. Tag

11.15 Uhr: Sehr ruhig ist es hier, nur manchmal hört man Töne von Möven. In mir ist eine satte, wohlige und ruhige Stimmung. Das Wetter wird immer besser. Auch gestern Nachmittag hatten wir sehr, sehr viel Sonne. Und auch jetzt sind schon wieder viele blaue Flecke am Himmel. Es ist 20 Grad warm. S wollte zum Strand, doch jetzt ist sie nach Durchzug einer Wolke sehr in Zweifel gekommen.

Gestern habe ich sie nach Carvoeiro gefahren, wo wir unseren ersten Stopp eingelegt haben und etwas durch die Hauptstraße gebummelt sind. Am Strand waren wir natürlich auch, alles hier bei sehr schönem Sonnenwetter mit einem interessanten Himmel mit vielen weißen Wolken.

Weiter ging es den Berg hoch, wo ich dann nach rechts abgebogen bin und wir den tollen Buntfelsen gefunden haben. Dort ist eine gewaltige Natur und wir sind lange darin herum gekraxelt. Mit Kaffeepause im Lokal und einem Picknick auf der Bank. Erst spät um halb acht Uhr waren wir zurück, um dann die Niederlage der Bayern gegen Porto zu erleben, 1:3 in Porto, heftige Sache. Viele Spieler waren verletzt, doch in zwei Wochen hat man bei diesem Ergebnis kaum noch eine Chance.

14:30 Uhr: Wir sind schon lange auf der Strandliege, wo wir die ersten Gäste waren. Jetzt bin ich mal kurz in den Dunapark gegangen, um einen Kaffee zu trinken. Doch hier dudelt ein Radioprogramm mit moderner Musik, das brauche ich nicht.

Auf der Liege ist es langweilig, wie immer, doch ich habe die Zeit bisher ganz gut rumgekriegt. Ich habe auch mal am Strand im Sand gesessen, doch der laut tosende, brandende Atlantik ist was Anderes als eine sanft gurgelnde Ostsee am Kieselstrand.

Später wollen wir noch zur Strandbude, wo ich eigentlich Brot, Butter, Sardinenpastete und Oliven essen wollte, doch S macht Stimmung dagegen. Auch ich bin noch nicht entschlossen. Aber Picknicks können wir immer auf unseren Touren machen. Und ich war heute schon beim Frühstück sehr maßvoll, wo ich nur 800 Kalorien hatte.

Aber ich habe noch einmal mein Menü in der Marina überschlagen, welches ich mir immer mit 1.600 Kalorien aufschreibe. Denn ich habe viel Brot, die Pastete, etwas Butter, ca. 25 geölte Oliven, den Salat und dazu die Pommes mit dem Gockel. Und einen halben Liter Wein.

Ach, ich weiß ja: Alles was ich hier nicht zunehme, muss ich zuhause nicht wieder abnehmen. Da lag ich bei 95 Kilo. Wenn ich mit 96,5 Kilo daraus käme, hätte ich schon Glück, doch meine halbe Jahresleistung wäre damit verfrühstückt. Also gleich nur etwas Brot mit Sardinenpastete, keine Oliven und keine Butter.

Ach, das Leben ist schön, wenn man nur solche Probleme hat. Und den Mai kann ich nutzen, um wieder auf 95 Kilo zu kommen. Wobei es schwer wird. Denn meinen Geburtstag wollen wir im Wellnesshotel verbringen und dann kommt auch noch das Treffen mit dem Kaffeekränzchen in Carolinensiel an der Nordsee.

Ich bin aber sehr zufrieden mit meiner Figur und habe auch schöne Sachen dafür. Aber auch häufig lachen mich auch die schönen Hemden aus 2011 an, für 88 Kilo. Man, ich müsste mal einen Gewaltakt starten. Mal 4 Wochen mit jeweils 700 Gramm. Das ist machbar, aber auch ein Knochenjob.

Freitag, 17. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 5. Tag

11:00 Uhr, Balkon: Wo jetzt viel Sonne ist, die durch milchige Wolken kräftig scheint. Doch es sind erst 18 Grad im Schatten. Ich bin müde. Gestern haben wir schön ausgeruht und dann noch spät unseren Gang zur Strandbude gemacht. Wo sich dann aber ein Deutscher, der seit 20 Jahren in Portugal lebt und mit einer Portugiesin verheiratet ist, über zwei Tische hinweg lange mit einem deutschen Ehepaar unterhalten hat, welches auch schon 2 ½ Jahre in Portugal gelebt hatte, dann aber wieder nach Bielefeld zurückgezogen war.

Einiges davon war ganz interessant, aber das meiste war aufgeblasenes Getue nach dem Motto: „Ach, uns geht es ja sooo gut, ach was sind wir toll. Doch die Portugiesen sind ja sooo bequem.“

Aber ich hatte wirklich nur eine Sardinenpastete und drei kleine Scheiben Brot, dafür habe ich 1,50 Euro gezahlt. Dazu kamen 1,5 Liter Wasser und ein Kaffee, machte am Ende 4,60 Euro. Ja, bei der Kalkulation können, die nichts werden. Auch in der Altstadt haben wir am Abend nur 1,60 Euro für Kaffee und Espresso gezahlt, ein Spottpreis. Es war aber auch eine der alten Buden in die nur Einheimische gehen. Ich habe ihm einen Euro Trinkgeld gegeben. In Prozent ausgedrückt ist das ja eine Unsumme.

Ich bin bisher sehr zufrieden mit meinem Ess-Gebaren. Vor allem im Zimmer spare ich viel ein im Gegensatz zu sonstigen Urlauben hier in Lagos. Doch da S sich in der Marina sehr zurückhält beim Essen bleibt für mich entsprechend mehr übrig, was ich auch liebend gern verputze. Gestern hatte sie Robalo aus der Karte und davor ein Arroz mit Safio- Fisch, den wir dann im Supermarkt in einer Fischtheke gesehen haben. Oh, da hatte sie aber großen Spaß, dass sie den Fisch mal ganz sehen konnte.

An der Börse tobt sich mal wieder eine Griechenlandkrise aus. Gestern hatten wir X.X00 Euro Verlust, insgesamt sind wir schon bei -X0.000 Euro. Ich sitze das weitgehend aus, hier im Urlaub mache ich eh nichts.

Es geht mir insgesamt sehr gut, ich habe eine schöne Ruhe in mir. Toll ist hier das Getöse der Möwen, die unglaubliche Töne von sich geben. Schön ist dies, ich bin hier sehr zufrieden. S hat kürzlich mal festgestellt, dass die gewisse Eintönigkeit daraus resultiert, weil wir immer das Gleiche machen. Doch bei unseren Balkonstunden hier bin ich immer aufs höchste beglückt.

Es hat sich nun um 12:00 Uhr aber total zugezogen und ich gehe davon aus, dass S erwartet, dass wir jetzt mal was machen. Ich kutschiere sie jetzt mal an die Westküste nach Amoreira, dies beglückt sie immer. Die Aktien liegen jetzt schon bei -X.X00 Euro, es geht im Eiltempo nach unten.  

Samstag, 18. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 6. Tag

11:30 Uhr, Balkon: S ist jetzt 64 Jahre alt. Ich sitze in der Sonne, es sind aber auch viele Wolken am Himmel. Ein freundlicher Tag. Wir waren schon auf dem Bauernmarkt, wo wir für 8 Euro vier herrliche Blumensträuße gekauft haben, die S schon versorgt hat. Jetzt steht ein toller Strauß vor dem Spiegel und sieht ganz, ganz toll aus.

Wir haben uns auch gestern wieder einen wunderschönen, tollen Tag bereitet, den ich in Zauberstimmung erlebt und genossen habe. Ja, hier gibt es keine Höhepunkte mehr für mich, aber das Bekannte genieße ich in einer wunderschönen Ruhe und mit ganz viel Wohlgefühl in mir. Und ich betrachte es mit ganz viel Liebe und Wohlwollen. Und ganz oft fallen mir Details auf, an denen ich schon oft achtlos vorbei gegangen bin.

In Amoreira war Vollflut und ein starker Wind. Trotzdem sind wir nach der Kaffeepause noch den Berg hochgegangen zu einer Klippenwanderung durch den herrlichen Steingarten. Vorher hatten wir auf der Anfahrt einen Stopp in Aljezur, wo wir auf dem Wochenmarkt miterleben konnten wie Tintenfisch ausgenommen wird. Danach haben wir uns im Ort etwas die Beine vertreten. Dort war viel Armut zu sehen. Tolle Erdbeeren haben wir dann wieder eingekauft und damit etwas „die Wirtschaft angekurbelt“.

Obwohl alles mit großem Gleichmut verläuft, mache ich es doch mit einer sensationellen Zufriedenheit, die schön morgens hier auf dem Balkon beginnt. Ach, ich bin mir unserer Ausnahmestellung so sehr bewusst.

Nach unserem Spaziergang durch den Steingarten sind wir noch einmal an den Strand zurück und konnten jetzt an die Felsen, weil die Ebbe eingesetzt hatte. Doch S fehlt vieles, was der Sturm vor 2 Jahren vernichtet bzw. zugeschüttet hat.

Wir sind dann weitergefahren nach Azena do Mar, wo wir um 18:30 Uhr eingetroffen sind und sofort problemlos einen Tisch bekommen haben. Eine Stunde später war der Laden aber rappelvoll. Extrem laut war es dann wieder, aber dies macht mir da, wie auch in der Marina, nichts aus. Wir hatten das Arroz do Tamboril wie letztens und waren wieder proppensatt davon. Doch statt des Brotes mit Pastete und Butter hätte man auch eine Vorspeise nehmen können

Aber alles war toll. Den Sonnenuntergang haben wir um 20:00 Uhr auf der Bank erlebt, um 22:00 Uhr waren wir wieder im Hotel. Satt und extrem zufrieden. Unterwegs hatten wir noch einen Halt in Odexeixe eingelegt, weil S dort nach einem Lokal gesucht hat. Doch sie hatte sich geirrt, wir haben nichts gefunden. Aber im Hotel haben wir noch eine Stunde Elvis mitbekommen, auch dies war sehr schön. Er singt jetzt aber auch Lieder von anderen Interpreten, was nicht unbedingt schlecht ist. 

Doch ich war ganz kaputt von der Fahrerei, aber auch selig und abgefüllt vom schönen Tag.

Und S war dann ganz überrascht von ihrem schönen Schal, hat aber dann schmunzelnd gemeint; „200 Gramm Trüffel hätten auch gereicht“. Doch als ich die gekauft hatte war ich noch ganz enttäuscht von Bs Auftritt mit ihrem B bei L, dass ich unbedingt Geld ausgeben wollte. Zu mehr als 100 Gramm Trüffel extra, hat es aber auch nicht gereicht, weil ich da leider zu nüchtern bin.

15:45 Uhr: Inzwischen bin ich am Pool vom Hotel und trinke dort in der Sonne einen Kaffee. S ist auf der Liege. Heute ist es sehr sonnig und warm, doch dies ist nicht der Grund meiner Mattheit, die ich bis zum Mittag hatte. Den Grund kenne ich nicht. Da ich auch weiterhin bester Stimmung bin war es also auch nicht unser Marktbesuch und das sonstige übliche Samstagsprogramm.

Vielleicht lag es noch an der Fahrt gestern, nach Azena. Wir haben deshalb umdisponiert und werden heute nicht dort zum Krebsessen fahren, sondern am Abend in die Marina gehen. Den Krebs gönnen wir uns dann in der nächsten Woche. Und dann will ich dort auf Brot und Butter verzichten und stattdessen eine Vorspeise nehmen.

Sonntag, 19. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 7. Tag

7:30 Uhr, Balkon, bei 13 Grad: Ein wunderschöner Tag zieht auf. Ein paar Wolken ziehen am Himmel vorbei, die Sonne scheint zaghaft hier auf den Balkon. Mich hielt nichts im Bett, weil ich voller Unruhe war. Ich hatte über den heutigen Tag nachgedacht und mir fiel nichts ein, was wir nicht schon gemacht hätten und was mir plötzlich wieder über war.

Jetzt habe ich mir hier aber mal ein paar lohnende Ziele herausgesucht und habe gleich so viele notiert, dass der Urlaub nicht ausreicht sie alle zu besuchen. Denn auf die Liege wollen wir ja auch noch mal.

Dona Ana, zu Fuß

Monte Clerido

Algarve Küste hinter Vila do Bispo

Figueira Strand in der Woche

Knochenkapelle mit Tagesgericht

Albufeira

Pincho

Azena do Mar mit Krebs und Zambojeira

Meia Praia

Silves und weiße Dörfer

Villamoura

Gestern Abend waren wir schon früh um 19:00 Uhr in der Maria, wo jedoch noch kaum etwas los war. Doch um Acht hat man schon den zweiten Saal aufgemacht. Wir hatten beide das Menü, wie in alten Zeiten. Mit einem Liter Wein, der mich wieder über den Strich gebracht hat. In Azena hatte ich den nicht und weil dies auch ganz gut ging, will ich jetzt öfter mal auswärts essen.

Es ist nun neun Uhr geworden, Zeit fürs Frühstück.

11:00 Uhr: Ich bin so ohne Energie und völlig lustlos. Am liebsten wäre mir deshalb eine Liege zum Dösen.

14:00 Uhr, Duna Park: Nur drei Tische sind hier belegt. Aber die sind laut. Die Menschen zeigen ungeniert und hemmungslos ihre Freude, doch ich bin ein alter Miesepeter. Alles ist mir zu schrill und zu laut und regt mich auf. Auch die Musik im Speisesaal und die von einem Anwohner am Parkplatz, der damit den Strand beschallt, wovon man dort aber nur die dumpfen Töne hört.

Aber dies sind nur die Details. Der Kern des Problems liegt darin, dass ich ein zutiefst ernster Typ bin, hochgradig realistisch und sachlich. Doch die Welt entwickelt sich immer mehr zur Spaßgesellschaft und je mehr ich mein Leben überblicke und je näher ich zu meinem Ende komme, umso mehr habe ich das Gefühl, dass der einzige Sinn des Lebens der ist, es mit viel Freude und Frohsinn, gleich Spaß, zu bestreiten.

Doch leichtes Leben liegt mir nicht. Warum nicht? X meinte mal, meine Mutter hätte mir den Ernst aufgeladen. Kann möglich sein. Vielleicht sollte ich da mal rangehen, ähnlich wie bei Vater.

Doch wie kann ich zu mehr Freude und Leichtigkeit kommen? Nun, in den ersten 4 Tagen hier hatte ich sehr viel Freude, jetzt haut mir da aber B rein. Und L, der ich gestern sehr lästig war, als ich sie nach 18:00 Uhr an den Geburtstag ihrer Mutter erinnert habe. Die sind alle plötzlich so präsent mit ihrem kleinen Glück, welches wir über Ostern so gestört haben. Da nicht mehr reinzupassen, macht mich traurig.

Dies ist aber schade und schadet mir selbst. Ich sollte es deshalb abschütteln. Denn eigentlich ist doch alles bestens geregelt. „Die“ wohnen in Mainz bzw., noch in Paderborn und können dort glücklich sein und wir in Harpen und sind derzeit glücklich in Lagos.

Und wieder daheim sollte Du Dir mal eine Liste anlegen mit allem was Dich glücklich macht und dies kultivieren. Wenn Du auch die Aktienkurse nicht beeinflussen kannst, so gibt es doch eine ganze Menge von Dingen, die Dich erfreuen. Ganz oben auf der Liste sollte dann Geldeinsatz stehen, um Ruhe zu bewahren.

Z. B. bei den NK von T., X. und T. Und komme später auch T. mit 50 Euro bei der Miete entgegen, dies ist effektiver als die hohen Zahlungen an U.

Es ist jetzt drei Uhr durch. S sitzt inzwischen bei mir. Mir selbst geht es nun wieder extrem gut. Ich habe jetzt ganz viel Kraft, Optimismus, Wohlgefühl und ein positives Denken in mir. Hier ist heute leise Wellnessmusik an, die gefällig und nicht störend ist.

Die Temperatur schätze ich auf 23 Grad, wobei der Himmel derzeit weitgehend wolkenlos ist. In der Sonne ist es deshalb sehr heiß.

Montag, 20. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 8. Tag

11:00 Uhr, Balkon: Ich muffele etwas rum, der Urlaub hat mich eingekriegt. In der Marina war es mir gestern zu kalt und mit lauter Livemusik und gar Gesang auch zu laut. Beim Frühstück dann das verkehrte Brot und auch zu laute Musik, kurz: Da sitzen gleich mehrere Fürze quer!

Wenigstens ziehen da die Aktien an, mit X.X00 Euro sind sie im Moment im Plus. Doch noch am Freitag waren sie erneut in Minus geraten und so haben wir schon im Urlaub einen Verlust von XX.X00 Euro zu beklagen.

Über den gestrigen Tag ist alles gesagt. Wir haben schön ausgeruht am Strand, dort war mir aber langweilig, wie immer. Und weil gegen 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr die Vollflut war, waren wir nicht mal am Strand oder gar in der Strandbude. Die ich aber auch gar nicht angestrebt hatte, weil ich mir klar gemacht hatte, dass meine drei Kaffee im Duna Park auch jeweils stolze 100 Kalorien wegen der Milch hatten, und deshalb wollte ich nicht noch mehr.

Derzeit sind es 20 Grad aus wolkenlosem Himmel. Doch der sorgt am Abend für eine große Auskühlung.

Erst jetzt habe ich übrigens die WAZ abbestellt, dies hatte ich vergessen. Und ich habe jetzt mal mit dem Fuß aufgestampft und genieße nun die Ruhe hier auf dem Balkon. Es ist 12:00 Uhr geworden, da besuche ich doch mal S am Pool.

16:00 Uhr: Wir sind dann an den Strand gewechselt, wo es viel schöner ist. Denn es wehte dort nicht nur ein leichter Wind, sondern man hört dort das Meer, kann mal in die Brandung gehen oder Muscheln suchen, was wir lange gemacht haben. Ich gehe jetzt schnell wieder dahin, denn die natürliche Atmosphäre dort ist viel schöner als hier.

Ach, was geht es mir gut und wie schön lasse ich mich auf die faule Ruhe ein. Und ich freue mich, dass ich inzwischen so zwanglos und lässig geworden bin, meine Schuhe am Strand ausziehe und in kurzer Hose laufe.

18:00 Uhr: Was hatten wir heute für einen wunderschönen Tag am Strand, den ich faul genossen habe. Ganz viel habe ich gedöst dabei und es mir gut gehen lassen. Die Aktien holen X.X00 Euro auf und vermindern damit den Verlust auf XX.X00 Euro.

Dienstag, 21. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 9. Tag

11:00 Uhr: Es sind 19 Grad, 23 werden uns vorausgesagt. Es ist noch kein Strandwetter, weil zu viele Wolken am Himmel sind. S liegt am Innenpool und liest ein Buch. Dabei ist sie noch angezogen.

Die beiden faulen Strandtage haben mir ausgesprochen gut gefallen und schreien nach Wiederholung. Aber ich möchte auch nach Azena do Mar um einen Krebs zu essen, denn morgen am Mittwoch haben sie dort Ruhetag.

Ja, mit mir ist nichts mehr los. Die ganze Umtriebigkeit von früher ist dahin, ich will es nur noch schlaff, schlaff, schlaff. J J Morgen könnte man mal nach Alcantarilla zur Knochenkapelle fahren und heute mal Brote essen, weil die Bayern spielen. Die aber gegen Porto nach dem 1:3 im Hinspiel eigentlich chancenlos sind.

S ist zurück und bringt eine Klippenwanderung ins Spiel. Die aber auch etwas fürs Wochenende wäre, wenn hier alle Straßen voll sind.

Mittwoch. 22. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 10. Tag

11:15 Uhr: Ich habe mich lange am Videotext aufgehalten, denn dort überschlagen sich die Pressestimmen nach dem sensationellen 6:1 der Bayern zuhause gegen Porto, gestern Abend. Ach ja, die letzte halbe Stunde habe ich noch mitbekommen, da stand es aber schon 5:0. Ach ja, da habe ich mich natürlich sehr gefreut, denn nie zuvor haben die Bayern im Rückspiel einen 2 Tore Rückstand aufholen können.

Da war es fast nebensächlich, dass die Aktien X00 Euro verloren hatten.

Aber wir hatten auch einen sehr, sehr schönen und ausgefüllten Tag hinter uns. Der führte uns nach Aljezur, wo wir wieder auf dem Markt waren, um erneut tolle Erdbeeren einzukaufen, die dann unser Mittagessen waren. Ich bin dann weitergefahren nach Azena do Mar und Zambojeira, wo wir bei einer Kaffeepause ein belgisches Ehepaar kennengelernt haben, von denen er ein sehr gutes Deutsch sprach.

Dies ist in Belgien Amtssprache, neben holländisch und französisch. Die beiden Fremden waren Wanderer, die die gesamte Küste abliefen. Sie waren weit gereist und kannten auch Thüringen. Wir haben uns lange Zeit angeregt unterhalten. 

Danach sind wir die 10 Kilometer nach Azena zurückgefahren und haben dort gegessen. Von Azena sind es dann noch rund 55 Kilometer bis zum Hotel in Lagos.

Nachdem wir in der vergangenen Woche das Arroz hatten, waren jetzt natürlich die Gambas dran. Wie immer 500 Gramm, wir hatten 14 Stück. Und dann die Krabbe. Wohlgemerkt kein Taschenkrebs, sondern eine Krabbe.

Die angemachte Füllig war wieder köstlich, die Puhlerei an den Armen etwas Spielerei. Doch in den Winken sind noch schöne große Stücke Fleisch. Ja, es war wieder ein schönes Erlebnis und gehört inzwischen zum Urlaub dazu. Gezahlt haben wir nur 36 Euro. Davon 17 Euro für die Gambas und nur 13 Euro für die Krabbe.

Gern würden wir jetzt noch einmal dahinfahren und dann einen Meeresfrüchtesalat und einen Bohneneintopf essen. Vor allem S will dies, träumt dabei aber auch immer von dem Eintopf, den wir mal in Alcantarilla hatten.

Heute, am Mittwoch, ist in Azena aber Ruhetag und vielleicht fahren wir stattdessen mal nach Alcantarilla. Denn die Unternehmung gestern mit dem Laufen der „ausgetreten Pfade“ hat mir sehr gut gefallen. Und ich habe den Wagen jetzt auch sehr gut im Griff, bedaure aber, dass ich damit noch zum Flughafen muss.

Heute ist hier viel blau am Himmel. Jetzt, um 11.45 Uhr, sind es schon 21 Grad Wärme. Wir wechseln wohl gleich an den Strand. Es geht mir ausgesprochen gut und ich genieße die Ruhe, hier auf dem Balkon. Sehr schön ist das Kreischen der Möwen, nur ab und an stört mal ein Staubsauger der Putzfrauen.

Toll ist auch die Harmonie zwischen S und mir, wo nie über Ziele gestritten wird und wir uns immer einig sind. Ach ja, wir gehen ganz lieb miteinander um, haben aber selten Körperkontakt, weil hier die Betten auseinander stehen.

Aber tiefe Zufriedenheit ist in mir, denn das aller Meiste in diesem Urlaub entspricht voll und ganz unseren Erwartungen und Bedürfnissen.

23:00 Uhr: Oh, welch wunderschöner Tag liegt hinter uns. Wir sind nach unserem üblichen langsamen Anlauf zum Meia Praia gewechselt, wo wir um 13:30 Uhr auf der Liege lagen. Je eine halbe Stunde habe ich mich dann von der Sonne bräunen lassen. Danach sind wir zu einer Strandwanderung aufgebrochen, die wir durchgezogen haben, bis zum Ende an der Hafeneinfahrt nach Alvor zu den Steinen. Dort haben wir unsere Muscheln präsentiert und fotografiert.

Auf dem Rückweg wollten wir einkehren, doch dann fiel uns ein, dass wir alle Sachen, Handtücher und Taschen, auf der Liege liegen hatten und es inzwischen schon halb fünf war. Beunruhigt und im Schweinsgalopp ging es zurück, was wegen dem tiefen Geläuf nach der Flut eine harte Sache war.

Geschafft, aber glücklich, kamen wir dann an und haben unsere Sachen natürlich unversehrt vorgefunden. Viele Liegen waren nun mit Gästen des Vila Hotels besetzt, die ja keinen eigenen Strand haben und nun nichts mehr bezahlen mussten, weil der Strandmeister jetzt Feierabend hatte.

Wir haben dann noch etwas ausgeruht und die Sonne genossen. Nur zwei Orangen hatten wir dann gegen unseren Hunger, aber sicherlich 400 Kalorien abtrainiert. Denn man läuft wohl eine Stunde bis zum Ende und in dem tiefen Sand kostet es zusätzliche Kraft.

Aber ich war selig über unsere Leistung, denn die gesamte Strecke hatten wir lange Zeit nicht mehr gemacht. Etwa um 18:00 Uhr haben wir uns dann aufgemacht nach Alcantarilla. Dafür musste ich auf Bitten von S an der Ausfahrt mal nach rechts abbiegen und die Strecke fahren, die später am Golfplatz entlangführt. Das war sehr schön und bescherte uns neue Bilder und Ansichten. Der Weg führt dann weit hinter Lagos auf die Landstraße. 

Nach Alcantarilla sind es etwa 35 Kilometer. Das Restaurant dort hat keinen Ruhetag, macht aber am Samstag zu, wegen dem Nationalfeiertag am 25.04.

Natürlich hatten wir wieder Fisch. Er hatte mindestens 6 Robalo in der Vitrine, dazu noch andere Fische, u.a. Doraden. Wir hatten jeder einen tollen Robalo, dazu Kartoffeln und Gemüse, alles für je 9,50 Euro, den Normalpreis. Er bietet auch eine Cataplana an, die wollen wir evtl. morgen essen.

Oh ja, unser Mahl hat uns nicht nur außergewöhnlich gut geschmeckt, sondern uns auch sehr, sehr gut gefallen. Die N125 war um 21:00 Uhr relativ leer, so dass wir gut durchkamen und gegen 21:45 Uhr auf dem Zimmer waren.

Ich habe dies nun alles noch heute Abend aufgeschrieben, weil wir morgen schon früh nach Alvor wollen.

Donnerstag, 23. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 11. Tag

Welch wunderschönen Aktivurlaub machen wir hier, heute wieder bei strahlend blauem Himmel. Wir waren in Alvor, etwa 2 Stunden lang haben wir uns bei Ebbe in den Felsen bewegt. Dies hatten wir nun zum wiederholten Mal und dennoch heute (mal wieder) in vollen Zügen genossen und waren danach ganz voll davon. Denn sooo schön war das da. Und heute erstmalig mal in der Mittagzeit, bei einem ganz anderen Sonnenstand als sonst gewohnt, wo wir immer am Abend dort waren.

Danach waren wir am Strand und sind später die Klippen raufgestiegen, wo wir von oben atemberaubende Bilder gesehen haben, auch von dem rotbraunen Gestein. Auch dies haben wir erstmalig gemacht. Von dort kann man auch bis zum Praia Rocca laufen, was wir mal tun wollen. Doch heute war es dafür zu spät, weil wir uns sehr lange aufgehalten hatten. 

Nicht einmal für Alvor Stadt hatte es gereicht. Schade, vielleicht holen wir das aber schon morgen nach. Auf jeden Fall aber im nächsten Urlaub.

Erst um 19:00 Uhr waren wir da losgekommen und ich bin dann in Richtung Portimao gefahren, um von dort auf die N125 zu kommen. Dies war keine gute Idee, denn die Tour zog sich quer durch die Stadt. Es war zwar ein Abenteuer aber die Fahrt zurück über die Strecke, die wir gekommen waren, wäre landschaftlich schöner gewesen.

Und heute hatten wir dann die Cataplana. Was zwar ein sehr schönes Erlebnis war, doch vorläufig muss ich die nicht wieder haben. Denn es war schon ein Kampf mit den Gräten, weil außergewöhnlich viel auseinandergeschnittener Fisch in der Suppe war. Ganz was anderes als wir in unserem allerersten Urlaub mal hatten.

Ich wollte sie unbedingt mal wieder haben und es war dieses Mal eine ganz faire Sache und eine sehr gute. Doch wenn ich morgen noch einmal dorthin käme, wollte ich auf jeden Fall wieder einen Robalo.

Freitag, 24. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 12. Tag

10:45 Uhr, Balkon: Graue Wolken ziehen durch, am Nachmittag soll es schauern. Wir machen eine wonnige Pause, haben schon an einen Strandspaziergang gedacht, wollen aber auch keinen Regen. Oh, wie abgefüllt bin ich von diesem schönen Urlaub, der uns so herrliche Tage beschert hat bei einem wunderschonen Wetter- und Aktivitätenmix.

Ja, wunderschön ist es hier und im Gegensatz zu den sonstigen Jahren würde ich hier sofort wieder buchen. Ich würde auch gerne noch eine Woche anhängen, freue mich aber auch auf die Heimat und darauf, die hier verschobenen Dinge im nächsten Jahr tun zu können. 

Samstag, 25. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 13. Tag

11:30 Uhr, Balkon: Ich bin total geschafft von einer unglaublichen Lärmkulisse im übervollen Speisesaal. Heute ist der Nationalfeiertag. Oh man, was war es heute für eine Tortur. Ich war vom teilweise ungehörigen Benehmen einzelner Gäste total gefrustet und habe mich obendrein noch zusätzlich bestraft, indem ich mir ein Frühstück mit 1.200 Kalorien gemacht habe.

Nun genieße ich hier die Ruhe. Erst am Fischteich, jetzt hier auf dem Balkon.

Der angekündigte Regen war gestern ausgeblieben, nach Mittag war es sogar mal sehr freundlich mit viel Sonne. Unser Tag in Alvor begann aber mit einem Missklang, weil S wieder in die Felsen, ich aber erst in die Altstadt wollte. Natürlich habe ich dann nachgegeben, aber es war der zweite Aufguss und längst nicht solch ein Erlebnis wie noch am Tag zuvor, am Donnerstag bei Sonne. 

Später ging es dann von der letzten Strandbude ausgehend zu Fuß in den Ort. Man könnte aber auch an der Sporthalle vorbeifahren und am Hafen parken, dann ist man näher dran. So ging es aber über breite Holzwege durch die Dünen und das hatte auch etwas Prickelndes, wenn auch Eintönigkeit dabei war.

Im Ort kamen wir zur Mittagszeit an. Das Lokal mit den bunten Stühlen brummte, weil ein Akkordeon Spieler gefällige Musik spielte, dagegen hatten andere es schwer zu bestehen. Mir wäre das zu rummelig. Unser Opa war nicht da. Wir haben dann lange auf seiner Bank gesessen und sind danach durch den Ort gebummelt.

Meine Erkenntnis jetzt: Alvor ist entweder Touristenrummel in zwei Straßen oder Bruch. Oh man, was haben wir abseits für einen Niedergang und Bruch von vergammelten Häusern gesehen. Vorläufig muss ich da nicht mehr hin.

Trotz der angesagten Schauergefahr sind wir danach am Nachmittag noch in die Klippen aufgebrochen, was sehr interessant war. Diesen Praia do Vau, auf den verwiesen wird, hatten wir nach 45-minütigem Direktweg erreicht. Wir sind direkt gegangen, weil wir der Küste ja gestern schon weitgehend gefolgt waren.

Zurück haben wir uns dann aber mehr Zeit gelassen, denn die hatten wir da noch. Man kann das Ganze auch zu einer Tagestour ausdehnen, aber dann muss das Wetter beständiger sein. Denn gestern spielte ja auch immer etwas die Angst vor einer Schauer mit.

Den krönenden Tagesabschluss hatten wir wieder in Alcantarilla bei einem Robalo für mickrige 9,50 Euro. Ein Spottpreis, weniger als die Hälfte als ich in der Marina zahlen muss.

Halb eins ist es nun und die Ruhe der letzten beiden Stunden hat mir sehr, sehr gutgetan. Ich genieße jetzt wieder meinen Urlaub. Und morgen beim Frühstück werden wir mal in den Nabenraum abwandern, um der Beschallung dort etwas auszuweichen.

Doch ich habe auch ein Problem mit dem Wetter. Zwar ist es nur 18 Grad warm, doch immer wieder mal schimmert die Sonne durch die Wolken und heizt einem unheimlich ein. Dies bewirkt ein ständiges An- und Ausziehen.

19:15 Uhr: Wow. Ich hatte heute manchen Hänger und war am Boden zerstört, doch jetzt bin ich glücklich und unglaublich zufrieden. Denn wir haben uns einen wunderschönen Tag bereitet indem wir nach Jahre mal wieder den Klippenweg bis zum Ponta da Piadade (Richtig) gelaufen.

Zwar mussten wir nach dem Dona Ana Strand zur Straße wechseln, weil das gesamte Gelände ab dort bis zu Camillo Strand eingezäunt war. Und gleichzeitig haben wir später durch die Klippen auch einfache Wege gewählt. Aber die Leistung bleibt, sie ist grandios.

Bei dem abgezäunten Gelände sieht es so aus, als wenn dort eine riesige Wohn- oder Hotelanlage entstehen soll. Nun, die Portugiesen krebsen wirtschaftlich am Boden und verkaufen offensichtlich ihr Tafelsilber. Doch in Ferragudo standen auch schon große Projekttafeln von einem angedachten Yachthafen und nichts ist danach passiert. Doch wenn solch ein Projekt realisiert werden kann, dann haben wir in ein paar Jahren was Neues zu gucken. Es hat also auch was Gutes.

Wow, was bin ich zufrieden.

Sonntag, 26. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 14. Tag

12:00 Uhr: Balkon: Bei 21 Grad brennt die Sonne des Himmels, es sind aber auch viele weiße Wolken unterwegs. Wir lassen den Urlaub jetzt ganz ruhig ausklingen, werden aber gleich noch zum Strand wechseln und dort etwas liegen. Es war hier eine sehr schöne Zeit und der ganze Urlaub hat mir ausgesprochen gutgetan und auch gefallen. Und dies in allen Bereichen, mit Ausnahme des Frühstücks, welches heute aber nicht so laut und stressig war wie gestern.

Nein, schön waren die Frühstücke alle nicht, weil zu laut. Doch dies ist ein ureigenes Problem von mir, in Punkto Lärm stört mich die Fliege an der Wand. S ist da bei weitem nicht so empfindlich wie ich.

Unsere Aktien haben in den 14 Tagen etwa XX.000 Euro an Wert verloren, es war aber auch alles aufgebläht. Bezüglich des Gewichts bin ich sehr optimistisch, denn ich habe mir bisher erst 6.000 Kalorien zu viel ausgerechnet. Geholfen haben dabei unsere Essen in Alcantarilla, die längst nicht so fettig waren wir hier in der Marina. Da geht es aber heute wieder hin. Eingespart habe ich dieses Mal sehr viel Brot auf dem Zimmer, wo ich erst 4 Pasteten hatte. Käse und Schinken hatten wir uns gar nicht geholt, sondern immer auswärts gegessen. 3 X Alcantarilla, 2 x Azena und 9 x Marina, wo wir zweimal einen Robalo aus der Karte hatten und S einmal das Tagesgericht.

Bemerkenswert ist, dass mir der Höllenlärm in der Marina oder in Azena nichts anhaben kann. Denn dort ist immer ein Höllenspektakel, während ich im Speisesaal immer viele Störenfriede ausmachen kann.

18:30 Uhr: Den heutigen Tag haben wir vertan. Zuerst waren wir gegen 13:00 Uhr am Strand auf der Liege, was wir dann aber abgebrochen haben, weil kaum noch die Sonne schien. Zudem war es windig. Was uns aber nicht abgehalten hat zu einem Spaziergang zu starten, den wir aber auch abgebrochen haben, weil der Wind zum Sturm wurde.

Wir waren dann auf dem Zimmer, wo wir viel Zeit mit der Suche nach dem Boden unserer Reisetasche vertan haben, der S beim Reinigen vom Balkon gefallen und nach unten gesegelt war. Ich war deswegen sogar auf mehreren Balkonen unter uns, doch ohne Erfolg.

Später waren wir noch am Fluss, um die Möwen zu füttern, was aber auch in zwei Anläufen geschah, weil es beim ersten Mal angefangen hatte zu regnen.

Ja, die Luft ist raus aus diesem Urlaub. Wir haben alles im Überfluss gehabt, sind satt und abgefüllt von ihm und total zufrieden. Es kann heimgehen.

Ach, 815 Kilometer bin ich gefahren.

Montag, 27. April 2015, Portugal, Lagos an der Algarve, Tivoli Lagos, Zi. 1517, 15. Tag

18:30 Uhr, erster Eintrag heute, Flieger Air Berlin, Reihe 15, Platz F: Ich habe die ganze Reihe für mich, S die drei Plätze der Reihe 17 auf der anderen Seite. Super. Gleich geht es pünktlich los, um 22:20 Uhr sind wir in Düsseldorf. Der Flug dauert nur 2:40 Stunden. Aber die Uhr müssen wir wieder um eine Stunde vorstellen.

Etwas traurig bin ich nun, weil wir zum Schluss noch aneinandergeraten sind, was mal wieder völlig unnötig war. Schade drum.

Unser Auto sind wir gut losgeworden, es ging schnell und problemlos und mit einem Zubringerbus dann die letzten 1,4 Kilometer bis zum Flugplatz. Nur unser Navi hatte zum Schluss gesponnen, es rechnete immer wieder neu. Wir waren 40 Minuten nach dem Bus losgefahren und sind am Anfang noch lange die N125 gefahren, was sehr, sehr zügig lief. Hinter Alcantarilla ist die Straße aber extrem unattraktiv, dann sollte man auf die A22 wechseln. Sie erlaubt ein stressfreieres Fahren.

Offensichtlich werden aber die Fahrzeiten erfasst, denn das Navi hat immer vor den mobilen Radarkontrollen gewarnt, wenn ich mal über 120 km/h kam.

Etwa 12 Kilometer vor dem Flughafen lag noch eine Raststätte, wo ich für 5,50 Euro noch einmal nachgetankt habe. Den Wagen haben sie uns dann auch als vollgetankt abgenommen. S hatte gelesen, dass sie fürs Nachtanken ein Servicegebühr berechnen und 40 Euro dafür in Erinnerung. Wir hatten insgesamt 70 Euro Spritkosten, bei Kosten von 1,50 Euro pro Liter und einer Fahrleistung von 815 Kilometer. Wir hatten einen Fiat Panda, in dem wir kaum unser Gepäck unterbringen konnten. Dies ging überhaupt nur wegen der 4 Türen. 

Ausgegeben haben wir 1.010 Euro, wobei ich sehr, sehr großzügig mit den Trinkgeldern war. So hatte die Rezeption 20/10/50 bekommen, die Putzfrauen 20/20 der Kofferträger 10/5 am Strand mal 5 Euro fürs Sonnensegel = 140 Euro. Bei jedem Essen habe ich etwa 4 Euro gegeben, macht 60 Euro, zusammen 200. Dazu 30 Euro Safe, Transfer (140-10%=126+5+5= 135) und 70 Euro Sprit. Für Abendessen haben wir meist etwa 25 Euro bezahlt, einige Male waren es mehr. Also 350-400 Euro. So gerechnet bleiben dann nur 170 Euro für sonstiges, wie Kaffee oder Kuchen, oder Supermarkt.  

In der Marina hatten wir eine 1 Liter (Karaffe =Jarro) Wasser com Gas für 1 Euro. Dazu unseren Wein aus dem Touristenmenü, was einer von uns an jedem Abend hatte. Doch nur zweimal hatten wir den Literkrug. Die übrige Zeit hatte einer von uns etwas Anderes zu essen, meist einen Robalo aus der Karte, der sehr gut war. Dann hatten wir nur einen halben Liter, was sehr schön war, denn der reichte völlig. Deshalb hatten wir den in Alcantarilla auch immer und in Azena die kleine Flasche. In Portugal gilt eine 0,5 Promillegrenze. 

Es fällt mir jetzt schwer ein positives Fazit zu ziehen, weil dieser blöde Streit war. Er belastet jetzt den Urlaub, der doch eigentlich so überaus positiv war und sicherlich einer der schönsten Urlaube der letzten Jahre. Denn ich hatte immer ein ganz positives Gefühl und eine tolle Einstellung und nicht einmal habe ich im Urlaub geschrieben, „dass ich nun lange nicht mehr hier hinwill“, wie sonst die Jahre immer.

Ich glaube ich lese mir das Urlaubstagebuch mal durch.

22.10 Uhr, MESZ: Oh man, welch ein schöner Urlaub. Und der Streit ist vergessen. Denn ich sitze jetzt auf 17 C bei S, der Platz zwischen uns ist leer.

S „hat mich doch sehr vermisst“, als ich auf meinem Fensterplatz 15 F gesessen hatte, meinte sie versöhnlich als ich gewechselt war.

Ach ja, meine liebe Frau ist einfach ein Schatz. 

2:00 Uhr: Wir sind seit 23:30 Uhr zuhause, alle Post ist gesichtet, alle Ausgaben und Kontobewegungen sind gebucht und die Aktienverluste sind berechnet. Dank guter Zuwächse heute hielten sie sich mit XX.X00 Euro in Grenzen, aber auch die Anleihen notieren um X.X00 Euro schlechter wobei ich erst heute den Ankauf der erneuten X Millionen Rubel tatsächlich berechnen konnte, weil mir vor dem Urlaub noch die Kaufdokumente fehlten.

Da habe ich einen schlechten Griff getan was den Rubelkurs betrifft, so gut war der seitdem nicht noch einmal. Doch das Ding verzinst sich gut und das reißt einiges wieder raus.

Unser Nachbar Gerold ist gestorben, die Beerdigung war schon in der vergangenen Woche. Da müssen wir uns noch etwas merken lassen und seiner lieben Frau unser Beileid aussprechen.

S ist geschafft und schon oben, ich gehe jetzt auch.

Dienstag, 28. April 2015

805,806,807,808,809,810,811,812,813,814,815,816,817,818, nach Lagos, Portugal 2015

819Di.28.04.15:97,3kg+2,3kg-1,2kg, 9:45 Uhr, Hoffen und Bangen beginnen jetzt, Freitag weiß ich mehr

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

11:00 Uhr: Ach, was war der Urlaub schön, doch wie schön haben wir es auch zuhause, wo jetzt der Frühling voll entfacht ist. Die Zierkirschen vor Q blühen nun und unzählige Tulpen auch. I hat den Rasen gemäht, die Sonne scheint auch dazu, aber es ist sehr kalt. Wir haben jetzt um elf Uhr hier nur 10 Grad im Schatten.

Ja, der Urlaub war toll. Es war einer der schönsten der letzten Jahre, denn nicht einmal steht etwas von Langeweile, Überdruss oder Urlaubsmüdigkeit in dem 14-tägigen Tagebuch.

Und die Zauberstimmung, die mich in Portugal umfangen hatte, habe ich auch hier. Denn alles scheint geordnet und deshalb habe ich eine sehr gute Laune und ganz viel Kraft. Ja, mein Auftreten war nach dem Aufstehen beschwingt und trotz der 97 Kilo fühle ich mich schlank und habe eine sehr, sehr gute Figur, mit der ich mich sehen lassen kann.

Ich beginne nun aber trotzdem unverzüglich meine Diät denn ich will es nun auch packen und schon bald werde ich mein Ziel auch erreicht haben.

Aus dem Urlaub bringe ich mir mit, dass ich lernen wollte leichter zu leben und mir eine Liste anlegen wollte von Dingen, die mir Freude machen. Viel mehr Freude als darüber, dass hier offensichtlich alles in Ordnung ist, kann ich mir aber schon gar nicht vorstellen.

Doch über die ausgesprochen schöne Stimmung mache ich mir auch schon Gedanken. Denn sie paarte sich in der vergangenen Nacht mit außergewöhnlich wenig Schlaf. Denn erst um 4:00 Uhr war ich wieder im Bett, nachdem ich noch mal aufgestanden war. Und um 7:00 Uhr hätte ich schon aufstehen können, habe es mit mehreren Anläufen dann aber noch bis 9:30 Uhr geschafft.

Das sind nur 5,5 Stunden und ich fühlte mich ausgesprochen wohl und fit dabei.  Ich will das im Auge behalten und nicht vernachlässigen. Auch nicht auf die leichte Schulter nehmen. In Portugal habe ich aber noch gut und ausreichend lange geschlafen. Meist waren es dort neun Stunden, denn bis Mitternacht haben wir rumgegluckt.

Gerade habe ich mit Frau T telefoniert. Die haben den X die komplette Innenrenovierung abgenommen und kriegen 60 Euro für Farbe! Da kann man nur mit dem Kopf schüttelt über so viel Dummheit und Unvermögen. Nun, für mich ist das nicht schlecht, denn dann haben die auch nichts zu meckern.

14:00 Uhr: Ich gehe nun ins Bad, dann werde ich mal den Wagen waschen lassen. Und später muss ich mal an den Diätplan ran und auch da wieder in die Spur kommen.

20:00 Uhr: Wir verbummeln den Tag mit Spielereien, dazwischen hat S gewaschen. Am Morgen war es sehr trübe, am Nachmittag hatten wir aber viel Sonne. Doch bei lausigen Temperaturen. Als ich um drei Uhr den Wagen gewaschen habe waren es nur 7,5 Grad im Schatten, in der Sonne 12 Grad.

23.20 Uhr: Ach, jetzt bin ich richtig enttäuscht. Der Tag war bisher richtig schön, doch gerade sind die Bayern im eigenen Stadion durch vier nicht verwandelte Elfmeter aus dem Pokalwettbewerb ausgeschieden, ausgerechnet gegen diese schlimmen Dortmunder mit ihrem usseligen und großmäuligen Trainer Klopp. Nun kann ich morgen ja nur noch auf Wolfsburg hoffen, dass die gegen die 3.-klassigen Bielefelder gewinnen, sonst hat der BVB im Endspiel ein allzu leichtes Spiel.

Ach, was ist das ärgerlich. Unfair haben sie gespielt und 2 Elfmeter sind den Münchenern im regulären Spiel verweigert worden.

Herbert, scheiß was drauf, Bayern ist schon vier Tage vor Schluss Meister und hat 37 Punkte Vorsprung vor den Dortmundern, die im Niemandsland der Tabelle stecken mit ihren 30 mageren Punkten. 

0:30 Uhr: Eigentlich steht noch meine Liste mit schönen Dingen an. Doch die verschiebe ich nun auf morgen, denn S will schon ins Bett.

Mittwoch, 29. April 2015

819Di.28.04.15:97,3kg+2,3kg-1,2kg, 9:45 Uhr, Hoffen und Bangen beginnen jetzt, Freitag weiß ich mehr

820Mi.29.04.:96,5kg-0,8-2,0kg, 9:40, wirklich kein großer Rutsch, ich bin enttäuscht.

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

11:30 Uhr: Irgendwas mache ich falsch. Denn ich bin schon seit 2 Stunden auf und komme erst jetzt zum ersten Eintrag. Davor lagen die Kurse, E-Mails, Diätplan und die alten Eintragungen im Tagebuch von 2010 bis 2015.

Immer wieder erstaunlich ist für mich, wie sehr klar ich manchmal in 2012 meinen Zustand analysiert habe und trotzdem nicht den Durchblick hatte mich in ärztliche Behandlung zu begeben. Wenn ich das heute lese, habe ich große Befürchtungen vor einer Wiederholung. Aber ich hoffe auch, dass die Erfahrungen aus der 12er Erkrankung dies verhindern würden.

Auch heute Morgen ist hier schönes Sonnenwetter. Am Nachmittag sollen aber Wolken aufziehen und am Abend soll es gar regnen.

Ich habe jetzt Zeit für die „Positivliste“!

Ja, immer wenn im Urlaub andere Leute vergnügt waren und lauthals gelacht haben, habe ich festgestellt, welch Miesepeter ich doch eigentlich bin. Dann habe ich aber die Sache auch relativieren können, weil ich am Flughafen eine Szene mit vier Männern verfolgen konnte. Einer von ihnen hat eine Bemerkung gemacht und die anderen haben lauthals, kurz und dreckig gegrölt, um danach sofort wieder in einen dumpfen, stumpfsinnigen Gesichtsausdruck zu verfallen. Nee, so was brauche ich nicht.

Trotzdem will auch ich fröhlicher werden und öfter mal Freude verspüren. Dafür hatte ich schon etwas als Vorsatz für 2015 zusammengestellt:

Ich möchte etwas lebhafter werden und wieder mehr unternehmen. Dazu zählen auch Besuche und Einladungen, vornehmlich dann wohl in Ss Familie. Aber auch Ausflüge und ein Besuch bei L, wo wir uns ja noch gar nicht auskennen. Aber auch bekannte Ziele kann man ruhig nochmals ansteuern. Das ist Zeitvertreib und mit Sicherheit interessanter als hier in der Bude rum zu lungern.

Was mache ich mit meinem 65. Geburtstag? Eine kleine Familienfeier sollte es auf jeden Fall sein, groß feiern könnten wir dann in 2016, wenn auch S 65 Jahre alt wird. Doch warum hast Du solche eine Angst vor der ein- oder anderen Absage? Dann weißt Du wenigstens, wo Du stehst.

Wie kriege ich wieder mehr Freude? An dieser Frage sollte ich mal arbeiten.

Eine Antwort muss heißen, dass ich von Natur aus nur schwer zu begeistern bin! (WM 74/90) Und dass ich vieles in Manie erlebt habe, auch schon in 2011.

Aber es muss mir gelingen, dass ich mir mein Ausnahmeleben immer wieder bewusst mache. Denn wer außer mir hat sonst noch solche Probleme?

  1. Sich täglich sein außergewöhnliches Leben bewusst machen.
  2. Auch dankbar sein, dass Du noch lebst und gesund bist. Denn mit 49 Jahren bist Du dem Tod von der Schüppe gesprungen.
  3. Beim Trinken und Essen alles etwas bewusster machen.
  4. Dies gilt auch für das Hören von Musik. Möglichst keine Berieselung mehr. 
  5. Fotobücher machen und ansehen. Sie zeigen unser Luxusleben und mein Können.
  6. Das Gleiche gilt für die Übertragung von Urlaubstagebüchern.

Was macht Dir Freude? (Vom 29.4.2015)

  1. Du musst Dir darüber im Klaren sein, dass Du ein Leben auf ganz, ganz hohem Niveau geführt hast und noch führst. Es ist deshalb sehr, sehr schwer Dich überhaupt zu begeistern. Mache Dir also immer wieder die Kleinigkeiten bewusst und genieße auch bewusst, was das Leben Dir bietet.
  2. Dieser finanzielle Hintergrund, vor dem Du stehst kann Dir aber auch helfen das Leben an sich ganz, ganz leicht zu nehmen. Denn es kann uns außer Krankheit doch wirklich nichts Schlimmes passieren. Und was hier später mal ist und die Kinder aus sich machen kannst Du nicht beeinflussen. Hauptsache ist doch, dass es ihnen gut geht.
  3. Reduziere insgesamt Deine Ansprüche an „gute Laune“, denn die hast Du eigentlich überwiegend, doch dann ist es mehr eine stille, satte Zufriedenheit.
  4. Eine schöne Figur macht Dir gute Laune. Mit Deinen 97 Kilo kannst Du Dich schon ganz gut sehen lassen. Aber tu nun alles, um endlich unter 90 Kilo zu kommen. Dabei versage Dir aber nicht alles, denn dies führt dann zur Freudlosigkeit.
  5. Gönne Dir deshalb ruhig mal ein Leckerchen, ein auswärtiges Frühstück oder auch ein komplettes Essen. Essen ist überhaupt eine der schönsten Genüsse im Leben. Genieße deshalb bewusst und langsam und lasse das Essen nachwirken. J J
  6. Schöne Kleidung macht Dir auch Freude. Trenne Dich endlich von den alten Plörren, denn sie sind nur Ballast. Wechsel häufiger Deine Hemden und lasse sie öfter waschen. Ziehe auch nicht immer die gleiche warme Jacke an. Und investiere öfter in neue Turnschuhe.
  7. Nutze das viele Geld wieder stärker für Dein Wohlgefühl. Oh man, was war die alte Karre von Auto vergammelt und technisch überholt. Dies gilt auch für die Kamera und für alle Computer. Und kaufe ruhig mal ein neues Hemd mehr, wenn es Dir gefällt. Denn in Gebrauch hast Du ja nur ein paar wenige. Und dabei müssen die Sachen nicht immer zeitlos und für die Ewigkeit sein. Wenn sie nicht übermäßig teuer sind, kaufe ruhig mal was für nur eine Saison ein.
  8. Kaufe Dir mit dem Geld auch Ruhe. Bei Nebenkosten z. B. oder beim Einsatz von Fachfirmen kannst Du viele Nerven sparen.
  9. Bringe mehr Abwechslung in Dein Leben. Du kennst nur noch 4 Urlaubsorte und 2 Speiselokale. Vor allem bei letzterem sehe Dich mit dem Gutscheinbuch um und dann nutze die Lokale, wo es gut war, wie das Elsässer Stübchen, auch öfter. Und die Urlaube in Belgien, Teneriffa und Fuerteventura waren auch sehr schön und etwas mehr Abenteuer als zum 20. Mal das Las Margaritas. Variiere auch mehr beim Essen Daheim bzw. für Deine Brote.
  10. Sorge selbst für gute Laune und erzähle wieder Witze. Du hast einen riesigen Fundus, arbeite ihn durch.
  11. Unsere Vorträge kamen immer gut an.
  12. Genieße Dein schönes, ruhiges Leben in vollen Zügen.

Sorge für ein gutes Gefühl:

  1. Auto waschen lassen
  2. hopping, ein neues Hemd oder Poloshirt kaufen, nicht gleich im Set
  3. Shopping, neue Turnschuhe kaufen
  4. Ruhrpark, Rührei essen oder etwas Schokobruch bei Hussel
  5. Ruhrpark, ein frisches neues Brot kaufen
  6. Deschauer, ein frisches neues Brot kaufen
  7. Speziell einen Brotbelag einkaufen
  8. Tortellini in Sahnesoße
  9. Ein Frühstück veranstalten
  10. Leute einladen
  11. Etwas arbeiten oder erledigen
  12. Ganz bewusst einen süßen Kaffee oder einen Whisky mit Cola trinken
  13. Einen Tee oder eine Brühe kochen
  14. Einen Ausflug machen
  15. Tisch schön eindecken und etwas ganz Besonderes kochen
  16. Und rede Dir ein, dass Du beschwingt und fröhlich bist, dann bist Du es auch

Donnerstag, 30. April 2015

805,806,807,808,809,810,811,812,813,814,815,816,817,818, nach Lagos, Portugal 2015

819Di.28.04.15:97,3kg+2,3kg-1,2kg, 9:45 Uhr, Hoffen und Bangen beginnen jetzt, Freitag weiß ich mehr

820Mi.29.04.:96,5kg-0,8-2,0kg, 9:40, wirklich kein großer Rutsch, ich bin enttäuscht. Tagesleistung: -200 Gr.

821Do.30.04.:96,4kg-0,1-2,1-11,1-16,5kg, jetzt habe ich aber kaum noch Hoffnung. Tagesleistung: -200 Gr.

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

15:00 Uhr: Erst nach zwölf Uhr bin ich heute aufgestanden. Da war ich schlecht zu Recht, denn ich hatte schon in der Nacht viel Kopfschmerz, der anhielt. Mit Schokolade, einer Tablette, einem Opamix und drei Scheiben Brot bin ich den aber nun losgeworden und fühle mich jetzt wieder wohl. Ja, zwei Tage lang kaum etwas zu essen war dann vielleicht doch ein zu großer Tritt auf die Bremse.

Wobei die Waage zermürbt, denn sie zeigte nicht einmal meinen gestrigen 200 Gramm Erfolg, von einem Rutsch nach Portugal ganz zu schweigen. Ich muss mich wohl damit abfinden, dass ich dort 2 Kilo zugenommen habe. Wieso auch immer. Denn ich habe m. E. die Kalorien sehr großzügig berechnet und stehe vor einem Rätsel. Berechnet hatte ich nämlich nur plus 800 Gramm.

Trotzdem. Der Urlaub war toll und weniger ging fast nicht. Evtl. hätte man mehrere Essen in der Marina durch Brote auf dem Zimmer ersetzen können. Aber allein 0,5 Liter Wein hat etwa 350 Kalorien und dies macht man sich nicht bewusst. Aber der Wein gehört dazu, ich genieße den immer sehr.

2:30 Uhr: Ach, was geht es mir gut. So unbeschwert und zufrieden und ganz ohne Kopfschmerzen. Es war aber auch ein sehr schöner Tag. Denn ganz stressfrei sind wir am Nachmittag zum Einkaufen gefahren und sind mit schönen Dingen zurückgekommen. So hatten wir 1,6 Kilo Spargel im Beutel, für immerhin 16 Euro, teure Kartoffeln, Kohlraben und Blumenkohl, ein Filet und einen Nackenbraten.

Den Spargel hatten wir am Abend und er hat ganz toll geschmeckt, es war der erste im Jahr. Dazu gab es etwas Kochschinken und somit hatten wir ein kalorienarmes Essen mit nur 600 Kalorien. Das Filet macht S uns morgen zu den Kohlraben und den Blumenkohlauflauf haben wir dann am Wochenende. Vorweg macht sie uns dann noch eine Spargelcremesuppe.

Ach ja, Essen ist schon was ganz, ganz tolles. Und ich habe trotz meines Notfrühstücks am Morgen mit 800 Kalorien noch 800 Kalorien Einsparung geschafft. Zur Belohnung konnte ich jetzt am Abend ganz erheblich entwässern und habe nun das Gewicht von heute Morgen, aber es ist auch schon tiefe Nacht um halb drei. Ich bin trotzdem gespannt, wie weit es bis morgen früh noch runter geht. Endlich. Ist dies der Ruck von Portugal, der mir erlaubt nun auch meine Monatsbilanz zu ziehen?

Trotz der Nebenkostenausgaben im Urlaub von X.000 Euro und der Leihwagenkosten von XX0 Euro haben wir im Gesamtmonat nur X.X00 Euro ausgegeben. Darin sind X00 Euro für neue Kleidung enthalten.

Das Gesamtvermögen konnten wir in diesem Monat nicht steigern, weil die Aktien fast XX.000 Euro vom Gewinn weder abgegeben haben. Dies konnte durch Gewinne bei den russischen Anleihen (+X.X00), unsere sparsame Lebensführung und eine Buchbereinigung bei den Nebenkosten für die Stadtwerke kompensiert werden.

Jetzt will ich schnell ins Bett und bin ganz gespannt auf mein Gewicht morgen früh um kurz nach 10:00 Uhr.

Freitag, 1. Mai 2015

805,806,807,808,809,810,811,812,813,814,815,816,817,818, nach Lagos, Portugal 2015

819Di.28.04.15:97,3kg+2,3kg-1,2kg, 9:45 Uhr, Hoffen und Bangen beginnen jetzt, Freitag weiß ich mehr

820Mi.29.04.:96,5kg-0,8-2,0kg, 9:40, wirklich kein großer Rutsch, ich bin enttäuscht. Tagesleistung: -200 Gr.

821Do.30.04.:96,4kg-0,1-2,1-11,1-16,5kg, jetzt habe ich aber kaum noch Hoffnung. Tagesleistung: -200 Gr.

822Mi.01.05.15:95,7kg-0,7-2,8kg, endlich ein Rutsch, bin trotzdem traurig, denn Portugal kostete mich 1,6 kg

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

14:00 Uhr:  Ich habe meine Vorarbeiten erledigt, auch schon das Übergabeprotokoll für T gedruckt und bin nun in der Spur. Um 12:00 Uhr waren wir aufgestanden. Schon eineinhalb Stunden vorher war ich auf der Waage. Nach der starken Entwässerung gestern Abend hatte ich diesbezüglich ganz große Hoffnung. Das Ergebnis war mit 95,7 kg auch ganz schön, aber sicherlich nicht zum Jubeln geeignet.

Denn es macht deutlich, dass ich in Portugal 1,6 Kilo zugenommen habe, obwohl ich dort sehr aufgepasst habe. (Am nächsten Tag habe ich aber schon wieder 0,7 Kilo mehr und mit den 95 Kilo die das ergab bin ich gefahren. Aber ich habe auch schon 4 stramme Diättage mit -630 Gramm hinter mir.)

Nun denn: Der Urlaub war trotzdem spitze. Vielleicht sogar wegen der großartigen Essen, die ich ja alle genossen habe. Und wenn ich hier jeden Tag frühstücken und am Abend ausgehen würde, hätte ich auch meine Kilos drauf.

Ich war dann ganz konsequent und habe noch 1,5 Kilo zusätzliche allgemeine Abschreibung vorgenommen. Die war auch fällig und zeichnete sich schon vor dem Urlaub ab. 

Das ganze Thema stimmt mich aber trotzdem sehr, sehr froh, denn wenn ich die letzten 3 Tage etwas aufpasse, habe ich den halben Speck von Portugal schon weg. Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht. Denn insgeheim erhoffe ich mir ja noch mehr Wasserverlust, muss aber wohl auch davon ausgehen, dass das Ende der normalen Fahnenstange erreicht ist.

Was geht es uns doch gut. Gleich essen wir eine Spargelcremesuppe, die hat uns S gezaubert und hat pro Teller nur 40 Kalorien. Ja, so kommt man schnell wieder runter von den Pfunden. J J 

Es ist dieses Vermögen an Intelligenz, auf das wir zurückgreifen können, dass uns wirklich auszeichnet und das Leben so schön macht. Und so bin ich auch in großer Hoffnung, dass ich am Jahresende die 90 Kilo erreichen werde. Notfalls auch ohne Urlaub in Gran Canaria. Denn es geht auch noch nach Italien, wo es eine üppige Halbpension gibt. Ich sage nur Pasta. J J

Genug der Gewichtsgeschichten. Der heutige Tag ist sehr sonnig, der ganze April hier war auch sehr, sehr sonnig, ähnlich wie 2010 und 2011. Dazu oft auch warm. Etwas Wehmut ist da deshalb auch bei uns, dass wir ihn verpasst haben. Denn in Portugal hatten wir oft am Vormittag eine geschlossene Wolkendecke. Doch die Gesamttemperaturen waren sicherlich dort wesentlich besser. Denn heute sind es nur 19 Grad in der Sonne (13 Schatten) und da will S nicht auf die Terrasse. 

14:45 Uhr: Wow, ich fühle mich so supergut und kraftvoll und doch bin ich etwas nervös wegen der Wohnungsabnahme gleich. Denn was X mit den neuen Mietern machen ist nicht mehr schön, die ziehen die richtig über den Tisch. Veränderungen sind aber überhaupt immer eine Belastung für mich, wobei ich mir das gar nicht erklären kann, denn es ist doch eigentlich alles gut und es kann nichts Schlimmes kommen.

Herbert, nun lasse die mal machen und notfalls hilfst Du mit ein paar Euro aus. Z. B., indem Du die Quittungen übernimmst und denen die Steuerersparnis wieder gibst.

Jetzt mache mal ein Spielchen zur Beruhigung. 

17:00 Uhr: Alles ist schnell gelaufen, mit Frau T kann man es ja machen. S findet die Wohnung versaut, ja nicht einmal die Fenster sind geputzt. Er war aber nicht da, die Unterschrift muss ich noch nachholen. Erstmal haben sie nur die Nebenkosten überwiesen, ansonsten können sie die Doppelbelastung nicht stemmen. 

Na ja, wir sind erst einmal raus aus der Sache, lasse die T nun machen. 

S hat sich doch noch überzeugen lassen das schöne Wetter zu nutzen. Aber sie arbeitet an Wintergarten und Terrasse und hat mit mir die Kübel rausgestellt. Ich hatte bei meinem Anlauf ja mehr an ein Kartenspiel oder gar Spaziergang gedacht. J J

Ich könnte mich ja mal zu einer Rosenbergrunde aufraffen.

21:15 Uhr: Die ich dann kraftvoll und flüssig bewältigt habe. Und nun ist es mein Ziel, diese 200 Kalorien zu den eingeplanten 1.000 Kalorien übrig zu halten. Denn Reserven kann man nie genug haben im Leben. Erst einmal bin ich nämlich proppen satt, weil wir gerade Filet mit Blumenkohl und Kohlraben hatten. Wie immer waren zwei Teller davon zu viel. 

Aber wir lernen wohl nie, dass unsere Menge das Unvernünftige ist und nicht die Kalorien.

22:00 Uhr: Ich hatte etwas gespielt, dies ist mir aber nun langweilig. Wir wechseln jetzt an den Fernseher. Es war ein ganz schöner Tag, aber längst nicht so interessant wie gestern mit unserem Einkauf der Lebensmittel.

Samstag, 2. Mai 2015

805,806,807,808,809,810,811,812,813,814,815,816,817,818, nach Lagos, Portugal 2015

819Di.28.04.15:97,3kg+2,3kg-1,2kg, 9:45 Uhr, Hoffen und Bangen beginnen jetzt, Freitag weiß ich mehr

820Mi.29.04.:96,5kg-0,8-2,0kg, 9:40, wirklich kein großer Rutsch, ich bin enttäuscht. Tagesleistung: -200 Gr.

821Do.30.04.:96,4kg-0,1-2,1-11,1-16,5kg, jetzt habe ich aber kaum noch Hoffnung. Tagesleistung: -200 Gr.

822Fr..01.05.15:95,7kg-0,7-2,8kg, Endlich ein Rutsch, bin trotzdem traurig, denn Portugal kostete mich 1,6 kg

823Sa.02.05.:95,4kg,-0,3-3,1kg, 10:20, Es geht weiter u, um 12:20 standen da schon 95,0 kg. Zu früh gerechnet?

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

13:45 Uhr: Wow, ich habe bis um 12:15 Uhr geschlafen! J J Wunderbar, dass ich das kann. Und es mir auch leisten kann. Aber wo nehme ich das nur her? Denn wir waren um 2:00 Uhr eingeschlafen und ich war nur zweimal auf zur Toilette. Das sind zehn Stunden Schlaf! Wie geht das? Nun, ich mache mir keinen Kopf, sondern ich freu mich darüber!

Ich bin dabei nämlich auch fit und ausgeruht und habe nicht diesen schweren, schleppenden Anlauf. J J

Ein wahres Wunder dann auf der Waage. Erst 95,1 Kilogramm, dann 95,0 Kilogramm. Dies ist das Gewicht, mit dem ich gefahren bin und es erfreut mich sehr. J J Nun verfälscht die Zeit ja sicherlich, deshalb habe ich auch „nur“ 95,4 kg übernommen. Hinzu kommt auch noch, dass ich in der strammen Diät sehr stark entwässere und dies bei normaler Kost ja eh sofort wieder draufhätte. Also kein Selbstbetrug!

Aber es ist eine solch große Freude in mir über die Gesamtentwicklung, die ist schier unbeschreiblich. Denn das Gewicht ist auch mein Abschlussgewicht von 2013 und damit habe ich die Zunahme von 2014 immer noch total weg.

Nun, morgen stehen wir wohl früher auf, dann gibt es ein langes Gesicht. Außerdem gibt es heute schweren Blumenkohlauflauf. Doch vielleicht geht das Wunder noch weiter, denn ich habe wirklich sehr viel abgeschrieben und auch noch Hoffnung. Aber vor allem steht das tägliche Abnehmen und damit will ich heute wieder 140 Gramm schaffen. Denn ich hätte mit morgen so gern die 900 Gramm für die erste Woche zusammen, die ja erst am Dienstag für mich anfing und somit nur 6 Tage hat.

Nachdenklich hat mich unser geistiges Abendessen gemacht. Da hatten wir eine Spargelsuppe und erst danach hat S das Filet gebraten, dazu hatten wir Kohlraben und Blumenkohl. Davon habe ich mir dann einen üppigen Teller gezaubert. Als ich den aufhatte war ich eigentlich satt und habe dies auch gesagt. Trotzdem haben wir dann noch einen 2. Teller nachgegessen und uns dann zur Couch gerollt.

Dies ist das eigentlich unvernünftige an uns. Unser „viel essen“. Ja, wenn wir uns mit dem einen Teller begnügt hätten, hätte die Spargelsuppe und die Soße ruhig etwas gehaltvoller und damit noch schmackhafter sein können. Herbert, trainiere dies einmal. 

Jetzt heißt es aber erst einmal von den Pfunden herunterzukommen. Und wenn ich mal unter 94 kg bin und S ihren Urlaubsspeck auch weg hat können wir über so etwas reden. Denn schon am Dienstag gibt es etwas „Gehaltvolles“, dann wollen wir nämlich unseren Wellnesstag von Weihnachten für den Geburtstag nutzen.

Noch gibt es damit aber kleine Probleme. Die sind jetzt ausgeräumt, wir fahren hin und bleiben zwei Tage. Am Donnerstag geht es nach dem Frühstück also zurück. Wir fahren dann nach L zum Kaffeetrinken, überreichen ein Geschenk mit Gutschein und berichten bevor es dann weiter geht nach Hause.  

Mir geht es supergut, ich habe eine ganz gehobene Stimmung wegen dem Gewicht und bin zutiefst zufrieden mit mir und meinem Leben. Ach, ich bin so gut und geerdet in der Spur, es ist wunderschön und hier habe ich ganz viel Ruhe.

S telefoniert nun mit C., das kann dauern. Danach wollen wir ins EKZ und nach einem schönen Geschenk für mich und L gucken. Es ist halb vier geworden.

19:30 Uhr: Wir waren bis fast um sieben unterwegs und dabei schön erfolgreich. Denn ich habe drei neue Hemden bekommen, die schenkt mir S zum Geburtstag. Das letzte davon war von Tchibo und daran konnte man nicht vorbeigehen, denn es hat einen langen Arm und kostete nur noch 17 Euro bei einem sehr, sehr schönen Design.

Aber eigentlich wollte ich so etwas ja nur noch einzeln kaufen, doch die beiden anderen Kurzarmhemden waren wirklich ausgesprochen schön.

Aber, um mal einzugehen auf meine lange Liste von Positivgefühlen: Ein Glücksgefühl, gleich welcher Art stellte sich dabei nicht ein. Denn es war das X-te Hemd in meinem Leben, ohne dass sich im Design weltbewegendes getan hätte. Aber es sind nun neue Hemden und damit werde ich mich besser fühlen als in den abgelatschten Sachen und dies befriedigt sehr. Denn auch heute kam ich mir mit meinem relativ neuen Hemd viel stärker vor, als wenn ich so ein abgelatschtes Teil angehabt hätte.

Doch im Endeffekt ist es alles nur eine Frage des guten Geschmacks. Und davon habe ich ganz viele Hemden, die ich auch mal aktivieren, aber dann nicht so lange anziehen sollte. Damit es mal ein anderes Hemd ist. Denn sonst wird man alles Neues auch leid.

In einer ¾ Stunde gibt es bei uns was zu essen. Das ist aber die Sensation heute, denn bisher hatte ich noch nichts.

23:15 Uhr: Wow! Unser Blumenkohlauflauf hatte nur 500, und zwei Teller Spargelsuppe nur 100 Kalorien. Mehr hatte ich noch nicht. Zudem sind wir ins EKZ gelaufen und ich habe allein eine Rosenbergrunde gedreht. Beides brachte je -200 Kalorien ein. Damit habe ich derzeit eine Bilanz von -2.200 Kalorien und gar keinen Hunger dabei. Mit etwas Disziplin schaffe ich so morgen das Kilo in dieser kurzen 6-Tage-Woche.

Das ist toll, aber vor allem über den Geburtstag hinaus wird es darauf ankommen, dass mir die Sache dann nicht aus dem Ruder läuft.

Ja, heute stand hier die Figur im Vordergrund. Mal sehen wie es morgen früh aussieht, bislang bin ich guter Dinge. Nun gehen wir an den Fernseher und dann ins Bett.

Sonntag, 3. Mai 2015

805,806,807,808,809,810,811,812,813,814,815,816,817,818, nach Lagos, Portugal 2015

819Di.28.04.15:97,3kg+2,3kg-1,2kg, 9:45 Uhr, Hoffen und Bangen beginnen jetzt, Freitag weiß ich mehr

820Mi.29.04.:96,5kg-0,8-2,0kg, 9:40, wirklich kein großer Rutsch, ich bin enttäuscht. Tagesleistung: -200 Gr.

821Do.30.04.:96,4kg-0,1-2,1-11,1-16,5kg, jetzt habe ich aber kaum noch Hoffnung. Tagesleistung: -200 Gr.

822Fr..01.05.15:95,7kg-0,7-2,8kg, Endlich ein Rutsch, bin trotzdem traurig, denn Portugal kostete mich 1,6 kg

823Sa.02.05.:95,4kg-0,3-3,1kg, 10:20, Es geht weiter u, um 12:20 standen da schon 95,0 kg. Zu früh gerechnet?

824So.03.05.:94,6kg-0,8-3,9kg, 7:00, Zaubergewicht u. dies um diese Zeit! Habe aber auch -233 Gr. geschafft.

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

12:30 Uhr: Wow! Um sieben Uhr war ich das erste Mal auf mit einem Gewicht von 94,6 Kilo. Sensationell, noch einmal 800 Gramm weniger als gestern. J J

Ach, wie sehr mich das gefreut hat und noch freut. J

Davor lag aber eine lange Nacht. In der ich nicht einschlafen konnte vor lauter Spannung bezüglich des Gewichts. Erst nachdem ich mich mit den 94,6 Kilo zufriedengegeben habe, ein Brot gegessen und etwas getrunken hatte bin ich noch für 4 Stunden weggesackt. Um dann um 12:00 Uhr 94,5 Kilo zu messen.

Aber leistungsfähig bin ich jetzt nicht, sondern ziemlich aufgewühlt. Es war einfach zu wenig Schlaf. Deshalb sollte ich in Zukunft das morgendliche Waagegewicht nicht zu hoch hängen, sondern mir lieber mit einer Tablette den nötigen Schlaf holen. Denn wichtig bei der ganzen Sache ist einzig und allein die Tatsache, dass ich weiterhin nur wenig esse.

Doch ich bin sehr zufrieden mit mir, meiner Einstellung und meinem Können. Und was die Diät betrifft mit meiner Willenskraft und Konsequenz. 

Wie ich aber überhaupt zufrieden bin mit meinem Leben. Aber ich möchte es etwas moderner gestalten. So gefallen mir die neu gestrichenen Hochhäuser auf dem Rosenberg in Weiß, Grau  und Rot sehr, sehr gut. Und auch unser neuer Nachbar Schiemann hat sein Haus mit weiß und Grau gut hingekriegt. Aber der bunte Bau am Steffenhorst ist auch nicht von Pappe und inzwischen sehr gefällig.

Persönlich gefällt mir mein neues Auto sehr gut und ich freue mich auf die Fahrt damit am Dienstag in das Schlosshotel, wo ich auch eine sehr gediegene, moderne, reiche und wohlige Atmosphäre erwarte. Sicher werden wir dort eine gute Stimmung haben. Ich freue mich sehr auf die zwei Tage und bin jetzt froh, dass wir den Tag noch drangehangen haben, wenn die uns dafür auch 245 Euro abknüpfen. Na ja, damit kalkulieren die, wenn sie ihr Arrangement billig raus hauen.

Doch schon wieder auf Reisen zu gehen, gefällt mir extrem gut. Insofern ist es auch eine Woche später an der Nordsee eine weitere Verlängerung. Und damit wir danach nicht wieder so total einrosten, werde ich mal ein umfangreiches Programm für uns stricken.

18:30 Uhr: Welches derzeit aber erstmal nur aus Tagetouren bestehen wird. Denn für fernere Ziele, die dann auch über mehrere Tage gehen, fehlt mir selbst Esprit und da kriege ich S auch nicht zu. Denn sie kämpft jetzt mit 1 Kilo Zunahme aus Portugal und hat es dabei unendlich schwerer als ich.

Zu jeder Übernachtung gehört aber auch ein Frühstück, welches wir zuhause gar nicht haben.

21:15 Uhr: Wir haben gut und kalorienarm gegessen (Blumenkohlauflauf) und ich hatte am Mittag noch vor dem Regen eine ausgedehnte Rosenbergrunde gemacht die mir -300 Kalorien einbrachte. Damit liege ich heute sogar über dem Kilo in der Woche und bei -180 Gramm für den heutigen Tag. Oh, dies sind schöne Polster für den Geburtstagsrausch im Schlosshotel und bei Ls Geburtstag.

Bin gespannt aufs morgige Gewicht.

Und diesen Text nehmen wir L mit zu ihrem Geburtstag:

Liebe L,

herzliche Glückwünsche und alles Liebe zu Deinem 44. Geburtstag. Wir wünschen Dir alles, alles Gute, insbesondere Gesundheit, Frohsinn, Glück, und Erfolg. Es ist so schön, dass es Dich gibt.

Als Geschenk haben wir wieder einmal nur Garderobe. Die Socken haben wir mitgebracht, den Rest im Wert von 300 Euro gibt es bei Deinem nächsten Besuch bei uns, denn wir brauchen Dich zur Geschmacksabstimmung und Anprobe.

Lasse es Dir bis dahin gut ergehen.

Herzlichst

Bochum, am 7.5. 2015

Montag, 4. Mai 2015

11:00 Uhr: Ein Tag vor dem 65. Geburtstag. Dann bin ich ein Tatta-Greis! Der sich aber fit fühlt „wie ein Turnschuh“. Ja, diese ausgeprägte Fitness ist wunderschön und ich genieße sie. Wie überhaupt mein ganzes Leben, für das ich Gott dankbar bin. Aber noch immer stehe ich mit ihm nicht gut, nach der Manie.

Ich war in punkto Glaubens so abgefahren und sicher und habe dabei kein Halten gekannt. Am Ende war es ein irrer Scheiß, den ich mir da überlegt hatte. Doch das nächtliche Stranderlebnis in Scharbeutz war wunderschön und die wohlige und innige Nähe, die ich da zu Gott hatte, war ein wunderbares Erlebnis.

Ach, was geht es mir gut, mit dem gleichen tollen Gewicht wie gestern: 94,6 Kilo. Dass ich so schnell unter 95 Kilo gelangen sollte, habe ich nun nicht gedacht, es ist toll.

21:30 Uhr: Bis 24:00 Uhr ist es nicht mehr weit. Wenn ich aber von meiner Geburtsstunde ausgehe, dann habe ich bis um 15:15 Uhr ja noch etwas Zeit.

Doch wir werden um null Uhr etwas zusammensitzen, wie immer.

23:56 Uhr: Noch 4 Minuten bin ich ein 64er. Dann kommt die echte Rente, von der ich mich mal überraschen lasse.

Dienstag, 5. Mai 2015

96,0kg+1,4kg, 9:00, unerklärliche Gewichtszunahme

18:00 Uhr: Schlosshotel Rheinfels, St. Goar an der Loreley, Deluxe Zimmer 163

Oh, was hatten wir bisher für einen schönen Tag. Mit einer stressfreien Anreise und herrlichem Wetter bei angenehmen 24 Grad. Wobei der Wetterbericht nur von starker Bewölkung ausgegangen war. Doch stattdessen hatten wir ab Köln viel Sonne vom blauen Himmel. Im Ruhrgebiet hat es aber ziemlich geschauert. Saskia berichtete davon als sie zum Gratulieren anrief. Und kurz nach der Abfahrt hatte es unterwegs auch noch geschüttet und meine Befürchtungen damit bestätigt.

Doch, wie gesagt: Ab Köln war Zauber – Geburtstags – Wetter. Und noch etwas Schönes gibt es von der Fahrt zu berichten. Denn das Navi signalisierte anfänglich eine Stauverzögerung bei Köln von 44 Minuten. Die baute sich dann unterwegs auf 21 Minuten ab, was ja auch noch heftig ist. Doch am Kreuz Leverkusen stauten sich nur die LKW, weil die geradeaus nicht über die Rheinbrücke fahren durften, und der PKW – Verkehr konnte langsam auf einer Spur an denen vorbeiziehen. Im Endeffekt hat uns dies wohl nur 3 Minuten gekostet.

Abgefahren bin ich dann schon nach Boppard, wo wir uns lange aufgehalten haben, indem wir die Promenade am Rhein entlang spaziert sind. Lange haben wir auf einer Bank gesessen und einem großen Ausflugsdampfer beim Anlegemanöver zugesehen. Dann haben wir aber die Beine in die Hand genommen, bevor der Pulk vom Schiff ging und den Ort bevölkerte. J J Nee, dies wäre nicht so unser Ding.

Die Kaffeepause mit Geburtstagskuchen hatten wir da aber schon hinter uns, dabei hatten wir eine schöne Sicht zum Rhein mit seinem Schiffsverkehr. Doch der Kuchen war eines Geburtstages nicht würdig, wobei wir nichts Besseres gefunden hatten. Ja, den Kuchen hätten wir hier im Hotel besser gehabt.

Überhaupt ist das hier eine sehr schöne Anlage und wir sind sehr gut untergebracht. Das Zimmer hat einen kleinen Balkon, der jetzt im Schatten liegt, aber eine fantastische Aussicht auf den Rhein und den Ort bietet. Ich kann mich gar nicht sattsehen davon.

Ansonsten haben wir beide mit Romantik ja nicht viel am Hut und können das ganze Getue darum eh nicht verstehen. Aber ich will es nicht klein reden, denn hier ist alles vom Feinsten, sehr teuer, individuell und gepflegt. Und es war auf jeden Fall eine tolle Idee von L und C uns einen solchen Aufenthalt zu schenken, damit wir endlich mal rauskommen aus unserem alltäglichen Trott.

Und nun freue ich mich sehr auf unser 5-Gänge-Menü, welches wir gleich zu uns nehmen. Dafür machen wir uns besonders hübsch. Für unser Essen habe ich uns am Nachmittag den schönsten Tisch im Speisesaal reservieren lassen, auch mit einer fantastischen Sicht in das Rheintal und auf den Rhein und die beiden Orte, die von einer Fähre verbunden werden die bis Mitternacht in Betrieb ist.

23:30 Uhr: Das Essen kann Herr Westphal besser. Es war zwar ein tolles Erlebnis, aber kein Genuss. Wir hatten im ersten Gang eine Roulade von der Flugente mit einer Bärlauch Füllung. Geschmacklich nichts Dolles, weil das Fleisch sehr hart und fest war.  Zum 2. Gang gab es eine Pastinaken-Suppe mit zwei Kirschtomaten. Die Suppe hat S gut geschmeckt, mein Fall war sie nicht, weil sie süß war.

Als 3. Gang hatten wir einen Hauch von Buntbarschfilet auf einem Bärlauch Risotto. Es hat mir gut geschmeckt, war aber so winzig, dass es mich geärgert hat. Denn mein Hanutta auf dem Zimmer, war größer als das Fisselchen vom Fisch. S meinte zudem, dass das Risotto misslungen sei, weil der Reis nicht mehr körnig war, sondern pappig wie bei einem Milchreis.

Der Hauptgang war ebenfalls klein. Er bestand auf zwei Rinderfilets die zwar rosa gebraten, aber sehr, sehr kaufest waren. Ich hätte dies am liebsten reklamiert, wollte die Stimmung aber nicht verderben und hatte auch großen Hunger. Dazu hat der Koch aber ganz vorzüglich schmeckende Rahm-Kohlraben gereicht. Auch die Bratensoße war ganz gut, leider aber auch süß und dies ist nicht so mein Fall.

Zum Abschluss hatten wir dann noch etwas Mango Pudding mit ein paar Himbeeren. Das konnte man bringen.

Insgesamt war alles aber ganz toll auf den Tellern angerichtet. Dazu die ganze Atmosphäre in dem Lokal und die sagenhafte Sicht aus dem Fenster, auf die Orte, die zum Schluss erleuchtet waren ….  und unsere eigene, wunderschöne Stimmung, da konnte selbst alle Sachlichkeit und Kritik nicht Schlimmes anrichten. Zudem hatten wir eine ganz toll schmeckende Scheurebe. 

Oh ja, wir hatten einen sehr, sehr schönen Abend.

Mittwoch, 6. Mai 2015, Schlosshotel Rheinfels, St. Goar an der Loreley, Deluxe Zimmer 163

11:00 Uhr: Dieser Balkon ist Gold wert. Wir sitzen hier und genießen die Sonne und die Aussicht. Doch im Frühstückraum, auch der Wintergarten, war es in der Sonne ungemütlich heiß. Aber auch dort wieder die fantastische Aussicht auf das Rheintal.

Auch gestern Abend hatten wir ja dort einen tollen Tisch. Das Frühstück sicherlich gehoben, aber nichts Besonderes. Doch ich habe eine Käseauswahl und eine Person ist abgestellt und brät Eier, Omelett oder Rührei. Ich hatte mir ein Omelett bestellt, dies war aber so geschmacklos, dass es kein Genuss war. Zudem waren die Brötchen ledern und pappig.

Insgesamt war das Frühstück enttäuschend für mich, dazu kam noch eine nervende Frau am Nebentisch. Doch wohl wegen der Seminargäste oder diverser Reisegruppen findet um 9:00 Uhr die Umschichtung statt im Speisesaal, dann sind fast alle Plätze frei.

23:30 Uhr: Was für einen schönen Tag haben wir uns heute mal wieder gezaubert. Zuerst sind wir aufgebrochen zu einem Gang nach einem Aussichtspunkt zur Loreley, doch den haben wir abgebrochen, weil er uns zu steil und beschwerlich vorkam. Auch waren wir zu sonnig angezogen, es war mächtig kalt geworden.

Ich bin dann mit dem Wagen runtergefahren in den Ort. Den haben wir etwas erkundet und vor allem einen Gürtel für mich gekauft, denn der einzige, den ich mithatte, hat seinen Geist aufgegeben. Es ist einfach die Schnalle zerrissen. Danach sind wir auf Empfehlung von S am Rhein entlanggelaufen und kamen dann zur Loreley. Da habe ich die alte Mauer von Foto aus dem Deutschlandurlaub im Jahr 1995 wiedererkannt. Sie steht immer noch.

Der Rhein führt heute extrem schmutziges Wasser, welches lehmig ist und hat einen sehr hohen Stand. An einer Stelle war unser Promenadenweg überspült und wir mussten an der Straße weitergehen. Direkt gegenüber der Loreley haben wir dann ein schönes Außenplätzchen gefunden und eine längere Kaffeepause eingelegt, was für mich ja immer die schon halbe Miete ist. Doch es war auch höchst interessant den langen Schiffen zuzusehen, wie sie auf dem Rhein die scharfe Kurve kratzten.

Auf dem Rückweg waren wir noch kurz in einem privat unterhaltenen Museum, welches im alten Lotsenhäuschen untergebracht war und haben dort erfahren, dass heute automatisch navigiert wird und man deshalb keine Lotsen mehr braucht.

Dann war es wieder S, die auf die Idee kam in St. Goar mit der Fähre überzusetzen nach St. Goarshausen. Dies liegt unterhalb der Burg „Maus“ und etwas Rheinabwärts gibt es dann noch die Burg „Katz“. Vom Schloss Rheinfels kann man sie beide sehen.

Wir haben uns dort im Ort längere Zeit aufgehalten. Es gibt da einen runden und einen eckigen Turm. Im letzteren war ein uriges Weinlokal und dort ist S rein, weil sie dringend zur Toilette musste. Ich hatte sie schon gesucht und war dann heilfroh als sie wieder auftauchte. Sie fand das Lokal so schön und Scheurebe hatten sie auch und davon haben wir dann probiert. Doch es war eine anderer als im Schlosshotel und längst nicht so lecker als die 2012er dort.

Oh man, auf dem Rückweg gab es noch eine Kaffeepause im Eiscafe. Eigentlich wollten wir mit der Fähre schon zurückfahren, doch ich war noch nicht ganz fertig. Da kam über den Rhein plötzlich eine Regenfront auf uns zu, die wir nur drinnen im Lokal überstehen konnten. Wenn wir die Fähre bekommen hätten, wären wir aber voll dort hineingeraten. So war der Spuk aber auch schnell vorbei und gemütlich sind wir mit der nächsten Fähre zurück.

Gegessen haben wir dann ganz auf die Schnelle ein paar Spätzle mit Sahnegeschnetzelten, wirklich nur eine Aufmerksamkeit vom Mittagstisch. Nun ich hatte zwei belegte Brötchen aus dem Eiscafe im Gepäck für den Hunger vor und nach der Sauna und da war das kein Problem.

Wir waren dann früh in der Sauna, weil wir uns Liegen sichern wollten. Doch dies war nicht nötig, weil es zum einen sehr leer blieb und zum anderen unten in den Katakomben ein Ruheraum ist den wir erst am Abend entdeckt haben und dem viele Liegen untergebracht sind. Alles sehr edel und alles schön, vor allem die Außensauna.

Ich habe später kurz eine Pause eingelegt und mir die letzten 20 Minuten vom Fußballspiel der Bayern in Barcelona angesehen, in dem sie sich dann noch 3 Tore eingefangen haben. Dies 3:0 wird’s dann wohl gewesen sein, aus der Traum vom Endspiel in Berlin. (Rückspiel in München dann 2:1 für Bayern, aber natürlich raus.)

Die Sauna ist am Mittwoch immer bis um 24:00 Uhr offen, (sonst 21:00 Uhr) doch wir waren nach elf Uhr abgefüllt und haben die letzte halbe Stunde laufen gelassen. Geruht und abgekühlt haben wir uns übrigens nur draußen, auch etwas am Lagerfeuer gesessen, was aber nicht ganz so doll war, weil der Wind immer drehte und man dann den Rauch abbekam.

(Einschub: Den Bericht vom Tage habe ich nach Stichpunkten heute am 22.5. nachgeschrieben und bin erstaunt, welch wohligen Erinnerungen ich an den schönen Tag habe, an den ich auch sehr gern zurückdenke. Beim Nachlesen kommt ganz viel Wohlgefühl auf. Was mich aber nun irritiert ist die Tatsache, dass ich dies alles live gar nicht so erlebe, sondern mir dann meist sehr trübe Gedanken durch den Kopf gehen. So an der Loreley, wo mir das leere Lokal auffällt, oder der Niedergang an einem verfallenen Neubau oder in St. Goar die runtergekommenen Häuser und die Billigstläden. Ja, ich sehe und betone das Negative und will auch Bestätigung für meine Meinung, dass „früher eh alles besser war“.

Glücklicher Weise verblassen diese Liveeindrücke in der Erinnerung und das Schöne wird hochgespült und festgeschrieben.)

Donnerstag, 7. Mai 2015

23:20 Uhr: „Was will ich jetzt hier“, frage ich mich, wo wir wieder daheim sind?

Ja echt. Ich schimpfe innerlich mit mir. Denn hier ist alles wie gewohnt und wir hätten gut noch verlängern können. Oder auch bei L bleiben. Denn das freundliche Angebot zur Übernachtung stand und sie gingen zum Abendessen.

Doch ich war in Gedanken bei Haus 8 wo es jetzt Probleme mit unseren neuen Mietern T gibt wegen des Schimmels von X.

Doch die Lethargie von uns ist ein Kardinalproblem und zieht sich inzwischen durch unser Leben wie ein vergifteter Faden. Zufrieden sind wir nur noch, wenn wir hier auf dem Arsch sitzen können und an unseren Computern spielen, gleich in welcher Weise. S macht die Arbeit im Garten inzwischen so was von ungern und auf den Terrassen wissen wir nichts mit uns anzufangen. Und bei all dem kommt dann Unzufriedenheit bei mir auf, weil wir nichts mehr erleben und unternehmen.

Doch die tolle Unterbringung in dem Schlosshotel Rheinfels, die wirklich vom Allerfeinsten war, haut uns nicht mehr um, sondern machen wir uns madig, weil es zum Frühstück keine gebratenen Tauben gab, die uns in den Mund flogen. Und nach drei Saunagängen sind wir so abgefüllt und müde, dass wir schon um elf Uhr aufs Zimmer wollen, wobei die Sauna doch am Mittwoch bis um 24:00 Uhr geöffnet war.

Auch beim Bummel durch die Orte sehen wir nur den Bruch und Niedergang und ziehen uns daran hoch. Echte Freude kennen wir beide nicht mehr, ich aber noch weniger als S, die wenigstens noch einen Rest von Unternehmungslust besitzt und mich mitgerissen hat, wobei das Wort anschieben wohl eher passt. 

Freitag, 8. Mai 2015

829Fr.08.05.:95,6kg-0.4-2,9kg, 10:00, Nach der Reise bin ich erst einmal ganz zufrieden. Da aber +400 Gramm.

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

11:00 Uhr: Ich bin noch müde, ansonsten geht es mir gut. Ich habe das Tagebuch von gestern vervollständigt und kräftig mit mir geschimpft, weil wir so lethargisch und freudlos sind. Man, wir verkommen in unserem überschwänglichen Wohlstand und stellen die vielen kleinen Glücksmomente des Tages als solche gar nicht mehr fest.

Doch dieses ausgesprochene Wohlergehen beschränkt sich inzwischen auf unsere eigenen vier Wände, wenn alles im gewohnten Trott verläuft. Alles andere hatten wir schon mal schöner, besser und billiger. Irre ist unsere Einstellung und an Jammern nicht mehr zu überbieten.

Doch ein Heilmittel wüsste ich auch nicht. Es ist real ja wirklich so, dass wir in unserem luxuriösen Leben schon vieles erlebt haben und der Luxus für uns Standard ist. Und unser erster Besuch der Loreley 1995 war halt noch ein ganz anderes Event als heute, wenn man die Orte betrachtet und auch unsere Stimmung, die von einer frischen Liebe geprägt war. Solche zauberhaften Momente, von denen ohnehin nur noch ein Foto von der strahlenden S auf der Begrenzungsmauer im Gedächtnis ist, sind einfach nicht zu wiederholen.

13:00 Uhr: Ich war eine knappe Stunde draußen unter meiner Trauerweide. Dort habe ich nachgedacht und weiter mit mir geschimpft, weil ich auch dies nicht so recht genießen kann. Dann habe ich mir ein Fotobuch geholt, was sich aber zum Schluss auch sehr zog. Irgendwie bin ich unfähig geworden zu genießen und lasse mich nur noch hängen. Richtig gut geht es mir nur wenn ich mir dies hier in meinen Texten umständlich und ausschweifend klar mache und mir bestätige.

So ist es mir in diesem Augenblick schon wieder durch mein Geschreibsel gelungen, mir ein wohliges Gefühl zu vermitteln. J J

Und jetzt komme ich von einem Anruf an Manuela in dem ich von unserem Urlaub geschwärmt habe und von dem tollen Wetter. Und auch dies tut gut und stärkt wohl die Seele. Ich sage und vermute ja immer schon: Wir holen uns aber auch keine Bestätigung mehr und kochen nur noch im eigenen Saft.

Auch das Rauchen war Thema und machte mir mal wieder bewusst, was ich mit dem es mir abzugewöhnen Tolles geleistet habe. Aber noch viel, viel stärker ist das Gefühl von Sicherheit, dass ich es nie wieder anfangen werde.

Zur Diät: 3.550 Kalorien hatte ich zu viel in den drei Tagen die wir auf Reisen waren. Dies ist etwas mehr als ich max. wollte, aber weniger als ich befürchtet hatte, denn unsere zwei Frühstücke und das 5-Gang Menü waren schon heftig.

Erstaunlich für mich, dass ich es hier zuhause bisher mit nur 300 Kalorien aushalte und auf Reisen immer hungrig bin. Aber trotz allem liege ich mit meinem Monatsziel von 2 Kilo noch ganz gehörig im Plus und werde es nach heutigem Stand auch sicherlich erreichen.

Jetzt mache ich mir noch eine Freude und trage die Aktien nach, die sind heute kräftig gestiegen.

Wir haben X.X00 Euro bei den Aktien gewonnen und X.000 Euro bei den Anleihen verloren. Insgesamt stehen wir nun aber wieder bei X0.000 Euro Jahresgewinn, insgesamt gesehen.

Das macht Freude, ist aber nur eine Momentaufnahme. Denn wir realisieren diese Gewinne ja nicht und unser tatsächliches Geldvermögen ist bisher „nur um XX.000 Euro“ gestiegen. Ach ja, durch diese schwindelerregenden Summen, um die es oft geht wird man ganz abgestumpft. Übrigens: Nachdem die spanischen Anleihen zwischenzeitlich mal auf 156 geklettert waren, sind sie jetzt auf 136 abgestürzt, wohl wegen Griechenland. Verkauft hatten wir die letzten X00.000 für 148, es war also kein schlechter Zeitpunkt. 

Jetzt fahren wir mal zum Einkauf, denn wir haben überhaupt nichts im Haus und brauchen auch etwas für den Abend.

Samstag, 9. Mai 2015

829Fr.08.05.:95,6kg-0.4-2,9kg, 10:00, Nach der Reise bin ich erst einmal ganz zufrieden. Da aber +400 Gramm.

830Sa.09.05.:95,9kg+0,3-2,6kg, 9:00, Gar nicht schlecht. Ich mache geduldig weiter und hatte -140 Gramm

831So.10.05.:95,8kg-0,1-2,7kg, 10:00, Mir bleibt nur die Geduld und mein Rechengewicht. Hatte -122 Gramm

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

95,9kg+0,3-2,6kg

11:30 Uhr: Ich bin schwer zufrieden mit mir. Denn ich habe mich schön auf den heutigen morgen eingestellt und mich um 8:40 Uhr wecken lassen. Weil I um neun Uhr kommen wollte, um den Rasen vor Haus 8 zu mähen und auch hinten an der Terrasse. L kam später auch dazu und repariert nun schon die Platten an der Terrasse. Am Dienstag geht er an die Mauer und verputzt sie neu und macht dann auch die Fensterbank in der Küche.

Als dann Frau T verspätet kam hatten wir schon Kaffeepause, sie war sichtlich zufrieden mit dem gemähten Rasen. Ab Montag will auch sie aktiv werden und mit dem Streichen beginnen. Ich kann nur schmunzeln, denn die legen eine Arschruhe an den Tag. Aber das Paar machte gestern einen zufriedenen und glücklichen Eindruck, also kein Grund sich Gedanken zu machen.

Ach ja, alles läuft toll ab, weil die neuen Mieter auch keinen Stress machen. Deshalb macht das ganze Brimborium sogar Laune. Und die steigt noch, weil ich gerade festgestellt habe, dass ich heute beim Gewicht schon den Wochenausgleich schaffen kann. Oh, dies wäre toll, wenn ich alle Zunahmen unserer Kurz Tour an den Rhein gleich wieder abgenommen hätte.

Jetzt gehe ich aber raus zu S und helfe ihr etwas im Garten. 

17:00 Uhr: Mit angezogener Handbremse und ganz vielen Pausen habe ich über 4 Stunden etwas im Garten mitgemacht. Die Kanten im Schattengarten abgestochen, Ss Grünabfälle entsorgt und dann noch etwas Giersch vor der Haustür gezupft. Wahrlich keine Glanzleistung, aber man sieht etwas und ich bin ganz zufrieden mit meinem Pensum. Was mir sehr schwer fiel, vor allem das Bücken und Beugen mit der Schüppe.

Ja, ich beklage schon lange einen Kräfteverfall, m.E. bedingt durch die extreme Mangeldiät und das monatelange Stubenhocken im Winter. Weil dieser kalt und feucht war, also nichts für Weicheier, wie mich.

Sonntag, 10. Mai 2015

831So.10.05.:95,8kg-0,1-2,7kg, 10:00, Mir bleibt nur die Geduld und mein Rechengewicht. Hatte -122 Gramm

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

105,8kg-0,1-2,7kg, 10:00 Uhr; 94,8 kg um 12:30 Uhr

13:20 Uhr: Ich habe meinen Diätplan nachgehalten und wieder einmal festgestellt, dass ich etwas Großes leiste. Denn im Schnitt der 13 Diättage bisher komme ich auf eine tägliche Abnahme von 88 Gramm, trotz Schloss Rheinfels. Diese brächten mir, hochgerechnet auf die 34 Tage, 3 Kilo Abnahme, wenn ich das durchhalte. Was schwer ist, denn ich habe immer Gelüste.

Nun habe ich mein wirkliches Ziel ja auch nur auf 2 Kilo gesetzt und hätte dann 94,5 Kilo. Schön wenn es mehr wird, aber damit wäre ich erst einmal zufrieden. Denn die hohen Einsparungen schlauchen auch und machen mürbe. Vor allem wenn dann die Waage nicht mitspielt, wie heute. Dann ist alles so freudlos und man muss sich sehr zusammenreißen, um nicht zuzuschlagen mit den schönsten Sachen. Dies nicht zu tun, das meine ich dann, wenn ich sage: „Ich leiste Großes!“

Doch schon am Donnerstag fahren wir ja mit dem Kaffeekränzchen für 4 Tage an die Nordsee und dann kann ich wieder etwas zulangen und den Defizitspeicher auffüllen. Denn unser Abendessen im Schlosshotel war zweifellos ein tolles Erlebnis, aber kein Genuss und die paar Spätzle mit etwas Geschnetzelten am 2. Abend waren auch nicht doll.

Aber die Auszeit hat mir ganz gut gefallen, vor allem wenn ich hinter einer Tasse Kaffee geparkt habe, wie gegenüber der Loreley. Die Zeit werde ich jetzt mal im Tagebuch nachtragen. Vorgeschrieben habe ich nicht viel, weil ich keine Zeit dafür hatte. Ja, es war eine ausgefüllte Zeit auf unserer Reise. 

17:00 Uhr: Wir wollen mal zu einem kleinen Spaziergang aufbrechen in Richtung Friedhof.

19:00 Uhr: Den wir aber nur im Schneckentempo machen konnten, weil S einen Hexenschuss hat. Sie kann sich seit gestern um Mitternacht kaum noch bewegen, hat Schmerzen und am Nachmittag mit einem Heizkissen in der Sonne gesessen. Beim Spaziergang war sie aber schon wieder vorsichtig beweglich, vermeidet aber jede unnötige Bewegung.

Obwohl ich gerade etwas gegessen habe, stellen sich nun leichte Kopfschmerzen ein. Dagegen lutsche ich jetzt ein Stück Schokolade. Darauf habe ich schon lange Lust.

Oh, man: Ich lutsche und die Kopfschmerzen nehmen ab. J J Also, das ist wirklich alles nur die Psyche. Die wahrscheinlich mit Recht protestiert, denn sie kriegt ja schon seit langem nichts Richtiges mehr. Nun, gleich haben wir sehr gut schmeckenden Zucchinieintopf von gestern. Das ist richtig was für den Gaumen, weil sehr lecker und für den Bauch, weil sehr viel. Damit sollte sie dann erst mal zufrieden sein, die Seele, vom schlanken Herbert.

Denn mit den 96 Kilo derzeit mache ich eine ganz passable Figur. Weshalb ich manchmal zweifele, ob ich die 88 Kilo überhaupt noch einmal angehen soll. Denn es ist ungleich schwerer als beim ersten Mal, wo ich über jede Abnahme hellauf begeistert war. Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass mein Grundverbrauch viel geringer geworden ist. Weil ich mich nicht mehr bewege? Dazu habe ich z.B. heute überhaupt keine Lust.   

In Bremen hat Rot/Grün kräftig verloren, doch es wird wohl weiterhin für sie reichen. Schalke hat heute auch verloren und muss langsam um den UEFA- Cup Platz bangen. Denn die enttäuschenden Dortmunder kommen nach akuter Abstiegsgefahr inzwischen immer mehr auf und liegen nur noch um zwei Punkte schlechter im Rennen. Bochum hat sich aber heute mit einem Heimsieg gegen Tabellenführer Ingolstadt die 2. Liga gesichert und hat nun, zwei Spieltage vor Schluss, 41 Punkte.

Wir können Essen, meine Kopfschmerzen sind noch latent vorhanden.

22:30 Uhr: Damit habe ich mich lange rumgeschlagen. Sie wurden immer heftiger und mir war schon übel davon. Bis ich um zehn Uhr mal eine Tablette genommen habe. Jetzt geht es wieder und manchmal bin ich beschwerdefrei.

Ich mache jetzt ein, zwei Spielchen, dann lege ich mich wieder hin.

Montag, 11. Mai 2015

95,2kg-0,6-3,3-12,3-18,7kg, beeindruckende Zahlen. Schöne Abnahme heute, doch ich erwarte noch mehr.

11:00 Uhr: Ich suche noch meine Spur. Ich bin seit einer Stunde auf, habe mich leidlich über die Abnahme gefreut und nun alles nachgetragen, auch die Konten, denn es waren drei Auszüge da. Beim Gewicht habe ich quasi das Rechengewicht erreicht, erwarte aber eigentlich viel weniger, weil ich nun schon seit der Rückkehr am Donnerstag kaum etwas gegessen habe.

Doch ich schimpfe jetzt mit mir. Denn warum bin ich sooo unzufrieden? Weil ich wohl vergessen habe, dass ich mit Gewichten um 95 Kilo herum nach Portugal gefahren bin und dass ich den Urlaub und das Schlosshotel Rheinfels fast schon abgebaut habe! Denn in der Gesamtübersicht wird dies deutlich und seither habe ich auch schon 10.000 Kalorien netto eingespart.

Also, Herbert, freue Dich!! J J Ja, und mache mal wirklich ein Lachgesicht. Denn Du hast in diesem Jahr schon über 3 Kilo echt runter und damit die ganze Zunahme aus dem Vorjahr abgebaut. Nun geht es ans Eingemachte und nach der Nordsee hält Dich keiner mehr auf. J

Und Du machst heute den 14. Tag Deiner Diät nach Portugal und hast schon 1,2 Kilo runter. Trotz der 4 Tage am Rhein. Man, sei endlich mal zufrieden!!

Aber ich bin auch nervös wegen der Wohnung T.

13:45 Uhr: I hat bei T die Terrasse gekärchert, das sieht jetzt gut aus. Am Mittwoch verputzt L die Mauer neu.

0:45 Uhr: Heute hatten wir zum 3. Mal Spargel, das war wirklich lecker. Da ich mich auf kalorienreiche Spaghetti eingestellt hatte habe ich vorher kaum etwas gehabt und schaffe dadurch heute 156 Gramm Abnahme. Tolle Sache. 

Am Abend waren wir im Theater in Essen und haben dort ein flottes Musical von den Schauspielschülern gesehen. Das Stück und der Abend haben uns beiden gut gefallen. Doch S ist müde und schon hoch, ich folge. 

Dienstag, 12. Mai 2015

94.9kg-0,3-3,6-12,6-18,0kg, 9:45 Uhr, langsam finde ich wieder in die alte Spur, doch in zwei Tagen, am Donnerstag, fahren wir schon wieder los

11:00 Uhr: Seit einer guten Stunde singe ich hier meinen üblichen Morgenblues und nichts kann mich erheitern. Das Gewicht ist zwar gut, entspricht aber nicht meinen Wünschen und Hoffnungen.

12:00 Uhr: Mir geht es schon besser, ist ja auch eine Stunde später. J J Außerdem habe ich nun ganz viel angeleiert und Termine mit Fliesenmann L und Maler T gemacht, damit es weitergeht mit meinen Dingen. Auch I habe ich im Garten eine Dreckecke gezeigt und ihn gebeten da morgen mal „klar Schiff“ zu machen.

Wir warten derzeit auf den Mann für den Trockner im Haupthaus, der ist wieder defekt.

14:00 Uhr: Aber wir konnten mit dem Kundendienst keinen Fehler finden, nun warte ich auf Frau I, sie hatte ihn abgeschaltet.

Auch deshalb bin ich weiterhin missmutig. Zu allem Überfluss nervt I schon den ganzen Morgen mit dem Rasenmäher.

Doch mich regt derzeit die Fliege an der Wand auf und ich mache mir das Leben schwer. Wir können aber auch nicht raus, denn S ist nach dem Hexenschuss immer noch sehr eingeschränkt in der Bewegung.

Ich komme aus der Vermögensaufstellung. Wobei ich mich bei solchen Summen immer frage, warum wir überhaupt noch auf Geld achten. Denn eigentlich sind wir geizig. So haben mich die 3 Euro gestern im Theater für meine Cola Light richtig geärgert. Und die Preiserhöhung für das Eiskonfekt von 1,80 Euro auf 2,50 Euro auch.

Wir machen jetzt mal was und setzen uns in Bewegung.

20:00 Uhr: Wir waren in Herne und sind mal wieder die Bahnhofstraße runtergeschlendert. Die Fußgängerzone ist ja richtig schön, war bei dem guten Wetter sehr belebt und führte deshalb mit zur guten Stimmung. Nun, im oberen Bereich gibt es extrem viele Billigläden, aber weiter hinter dem ehem. Höcker ist einiges von Niveau. Was wir aber auch nicht brauchen. Nein, außer feuchtem Toilettenpapier und zwei Bunde Wolle haben wir nichts eingekauft. Aber ein Brötchen gegessen und zwei Kaffee getrunken. Aber das war schnell alles verpufft.

Ich hatte am Tag aber noch nicht viel und so werde ich heute wieder einen guten Wert erzielen. Im Monat sind es dann schon 1,4 Kilo. Und für die Nordsee habe ich mir Sparsamkeit vorgenommen, aber wir werden wohl immer alle zusammen ausgehen.

Recht schön hat sich zum Schluss dann noch die Börse entwickelt. Zwar verliert der Dax heute über 200 Punkte, aber wir profitieren von einer starken Zunahme der Thyssenaktien, die einzigen die heute überhaupt was gewonnen haben. Doch auch die Commerzbank machte beim allgemeinen Crash nicht mit und verlor nur ganz moderat. So kamen wir bei den Aktien mit -X,X00 Euro davon. Da gleichzeitig die Anleihen einen wahren Schub erlebt haben konnten die auf ein Gesamtminus von nur X00 Euro und kratzen damit weiterhin an den tollen X0.000 Euro Jahresgewinn beim Vermögen.

Oh man, der Trockner macht doch Krach, jetzt holen wir einen Neuen.

Mittwoch, 13. Mai 2015

832Mo.11.05.:95,2kg-0,6-3,3-12,3-17,7kg, 10:00, Tolle Bilanz mit Rechengewicht, wo bleibt d. Rutsch? -90 Gr.

833Di.12.05.:94,9kg-0,3-3,6-12,6kg, 9:45, Mühsam ernährt sich d. Eichhörnchen. Aber d. Richtung stimmt -156

834Mi.13.5.94,3kg-0,6-4,2kg, 9:45, Wow, dieses Gewicht bedeutet, dass ich alles von Portugal wieder weg habe

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

10:30 Uhr: Wunderschönes Gewicht mit 94,3 Kilo. Dies ist das niedrigste Gewicht was ich dieses Jahr hatte, liegt also noch einen Tick besser als vor Portugal. Nun bin ich aber auch total entleert. Doch gerade gestern Abend hatte ich mit drei Schnitten mal über die Stränge geschlagen und meinen ersten Diättag von 12 unter dem Tagesziel von 800 Kalorien abgeschlossen. Nun, insgesamt bin ich rechnerisch bei -1,350 Kilo. Dabei sind aber auch die drei Ausfalltage vom Rhein berücksichtigt.

Ich komme gerade mit neuem Getränk aus der Küche. Da habe ich schallend gelacht. J Vorangegangen war folgendes Selbstgespräch: „Ja, scheiß Dich mal zusammen!“ Und dann beim Blick in den Kühlschrank: „Und esse mal ein Butterbrot!“ J J

Darüber muss ich jetzt noch einmal lachen. J Recht habe ich ja. Denn auch mein Essverhalten ist extrem unfreundlich und freudlos. Und deshalb kaue ich jetzt ein Brot mit Leberwurst.

14:00 Uhr: Meine Ansprache hallt nach.

Ich sollte grundsätzlich wieder lernen positiv zu denken. Na, dann tu ich dies gleich doch mal. Aber vorher muss ich mir noch klar machen, dass nur ich mich runterziehe und nur ich mich auch wieder aufbauen kann. Man, über allem muss doch immer stehen: „Du bist der Größte und Dich kann keiner!“

Nun sammele mal die positiven Aspekte und fange mit einem anderen denken an:

  1. Eigentlich kannst Du doch froh sein, dass Du die alten Mieter los bist, denn es waren ganz offensichtlich Mieter die nur gehaust haben.
    1. Du hast die Kaution und denen ist nicht daran gelegen davon was zu sehen.
    1. Die neuen Mieter sind jung und unerfahren und erfüllen sich dort drüben einen Traum.
    1. Du hast einen lückenlosen Übergang, wenn Du dann für den Monat Mai die Miete nicht bekämst, wäre dies auch kein Beinbruch.
    1. Du verfügst über ein tolles Team mit I und L. Der jetzt die alte Mauer bei Laura repariert, die fehlenden Terrassenplatten hat er schon kürzlich ersetzt. I hatte nach der ersten Begehung durch die neuen Mieter sofort den Rasen gemäht und gestern die Terrasse gekärchert. Man Herbert, bei solchen Leuten ist doch etwas Aufwand ein Schiss!
    1. Die Wohnung ist schön und begehrt, das Haus ist sehr gefällig. Einen neuen Mieter zu suchen wäre auch eine Chance auf neue Q oder T, die sich den Garten ganz toll machen. Es wird sich schon jemand finden.
    1. Vermietungen bei diesem Haus sind doch locker zu erledigen denn wir müssen doch nur über den Hof gehen. 
    1. Insgesamt hast Du eine wunderschöne Wohnanlage.
    1. Und wenn S heute Morgen zu Dir kommt, als Du unter der Trauerweide saßest und den Vögeln zugehört hattes, und meinte, „hier ist es wie in einem Park“, dann lohnt sich doch auch das bisschen Aufwand.

Und jetzt versuche ich es noch zusätzlich mit etwas Arbeit. Die Dekosachen können raus und am Auto muss ich noch Insekten von der Windschutzscheibe entfernen. Auf geht’s.

20:15 Uhr: Mit vielfältiger Beschäftigung habe ich den Nachmittag gut rumgekriegt. Und bin jetzt wegen der neuen Mieter auch viel entspannter. Denn die waren am Nachmittag mit der ganzen Familie da und haben gearbeitet, der Ehemann wollte am Abend dazukommen und auch morgen wollen sie etwas tun. Dazu hat Frau T noch viele Wünsche für den Vorgarten geäußert. Alles ist also in Richtung Zukunft gerichtet.

Ja, ich habe mal wieder umsonst geunkt.

Und wieder einmal retten uns die Anleihen, die heute einen neuen Höchststand erreicht haben. Denn die Aktien haben zum Schluss kräftig in die Miesen gedreht.

S will gleich schon den Koffer packen, dann können wir am Morgen früh los. 

Donnerstag, 14. Mai 2015, Carolinensiel

Anfahrt über die A 31, die aber die längere Strecke darstellt. Doch weil es ein langes Wochenende mit viel Autoverkehr ist, habe ich die ohnehin stark belastete A 1 vermieden. Doch hier oben ist eine eintönige Umgebung, denn alle Häuser sind irgendwie rotbraun geklinkert.

Freitag, 15. Mai 2015, Carolinensiel

Man kann hier gut mal ein paar Tage Urlaub machen und die Gegend abklabastern, vor allem die Inseln. Denn man ist schnell hier und hier von Carolinensiel geht es z.B. rüber nach Spiekeroog. Oder war das aus Neuharlingersiel? Dies ist der Nachbarort, und zwar der mit dem tollen Cafe oben auf der Dachterrasse.

Samstag, 16. Mai 2015, Carolinensiel

8:00 Uhr: Wir erleben ein beschaulich langes Wochenende mit dem Kaffeekränzchen an der Nordsee. Denn anstatt zu laufen, wird hier nur geschlendert, wobei man kaum von der Stelle kommt. Dies bedaure ich etwas. Doch es ist für alle nicht der gewohnte Urlaub und er hat nicht nur Schatten, sondern auch Licht, denn wir sitzen häufig gemütlich zusammen.

Sonntag, 17. Mai 2015

23:00 Uhr: Wir sind wieder zuhause. Um kurz nach sechs sind wir in Greetsiel losgefahren und waren um neun Uhr daheim. Unterwegs hat uns das Navi von der Autobahn geholt und schräg durchs Münsterland zur A 43 geleitet, weil auf der A 31 ein 8 Kilometer langer Stau war, der aber eine Wartezeit von 44 Minuten kostete. Oh man, das Navi ist klasse denn schon auf der Hinfahrt hatten wir damit einen Stau umfahren.

Der heutige Tag war sehr, sehr schön. Denn den ganzen Tag über hatten wir Sonne, aber auch starken Wind. In Bensersiel haben wir uns von Reimund und Marion verabschiedet. Jetzt konnte man mal zu zweit sein. Darunter hat der ganze Kurzurlaub etwas gelitten, fast ständig waren wir als Gruppe zusammen und haben zusammen „was unternommen.“ Was in der Regel aus einem Dahin- schleichen oder Aufeinander- warten bestand.

Ja, eigene Interessen musste man ganz, ganz hintenanstellen. 

Es war einfach so wie man das kennt und wie es auch nicht anders geht. Aber bei uns kam noch hinzu, dass Heinz gar nicht und Marion und Birgit nur sehr eingeschränkt beweglich waren. Und Reimund war aufgedreht. Gut möglich, dass das eine Manie ist. Ich kann S nun schon wieder ein Stück besser verstehen, dass sie es damals mit mir nicht mehr ausgehalten hat.

Wir haben dann noch eine Runde in Bensersiel gedreht und sind zu dem Lokal gelaufen wo wir damals am Abend so oft in der Sonne gesessen hatten und sind dann 47 Kilometer westwärts bis nach Greetsiel gefahren. 

Wobei ich mein Urteil über den Ort echt revidieren muss.  Denn es ist ein gemütliches Örtchen mit vielen kleinen Häusern, leider aber total überlaufen und touristisch. Doch auch der Hafen ist schön und voller Krabbenkutter, vielleicht weil heute Sonntag war. Doch die halbe Miete war natürlich auch der viele Sonnenschein. Aber auch die Abwechslung an den Fassaden der Häuser. Die nicht alle so einfallslos rotbraun geklinkert sind, sondern oftmals auch weiß und dann mit viel Friesenblau dabei.

Montag, 18. Mai 2015

95,1 kg, 0,5 Kilo mehr als bei Abfahrt und nur 0,2 kg mehr als noch am Dienstag.

10:45 Uhr: Wow! Schwer zufrieden bin ich mit meinem Gewicht, welches nur 0,5 Kilo über dem Abreisegewicht liegt. Oh man, wegen der fettigen Speisen und auch weil es 4 Tage lang zu viel gab hatte ich mit einem viel größeren Sprung nach oben gerechnet. Doch mit dem Gewicht kann ich gut leben und gleich mit meiner harten Diät weitermachen.

Nein, die Essen haben sich allesamt nicht gelohnt, lediglich mein letztes Rumpsteak habe ich mit viel Appetit gegessen. Davor hatte ich mal Nudeln mit einer Champion Creme die in der Soße ertränkt waren, die Schweinefilets dazu waren aber ganz ausgezeichnet. Und am ersten Tag hatte ich irgendein Fischgericht gewählt, an das ich mich schon gar nicht mehr erinnern kann. Nur dass es mir auch quer runter ging, weiß ich noch. Ach ja, die Salzkartoffeln, die ich dazu hatte waren der reine Ausschuss.

Und die Frühstücke waren relativ üppig.

Nun, es waren halt sündige Tage, doch dies wusste ich ja vorher. Bis auf die Nüsse tut mir auch nicht wirklich etwas leid. Und selbst die waren ein Genuss. Die Tatsache, dass ich 3.600 Kalorien eingeplant habe und mit 3.350 Kalorien davon gekommen bin macht mich ganz froh. Doch vor allem ist es das heutige Gewicht, welches für eine gute Stimmung sorgt. 

Dazu mache ich mit meinen 95 Kilo ja eine ganz ausgezeichnete Figur, an der ich viel Freude habe. Und nun ist für längere Zeit nichts mehr in Sicht was meine Abnehm-Wut bremsen könnte. Also: Feuer frei für frische Taten. Denn mein Monatsziel sind 2 Kilo, 1,1 Kilo habe ich bereits im Sack und die Hochrechnung sieht mich bei 2,5 Kilo. Der Monat hat noch 14 Tage, dies ist also auch locker zu schaffen. 

Und hier zuhause ist alles beim alten und kärchert I derzeit den Hof. Hier in Haus nähe hat er das am Samstag schon gemacht, so dass das Geräusch jetzt nicht mehr stört. L kommt heute um 13:00 Uhr und arbeitet weiter an der Mauer und der Maler wollte morgen beginnen, braucht dazu aber noch den Schlüssel. 

Wie schön ruhig es hier ist.

Hier sind heute viele helle Wolken, oft scheint aber auch die Sonne. Welches Glück wir doch gestern hatten. Wobei wir an den drei Tagen in Carolinensiel ja ausgesprochenes Pech hatten. Denn die ganze Zeit über war es stark bewölkt und am Samstag hat es gar geregnet. Ich muss doch auch mal meine Bilder sichten.

Schade. Bei Ss Kamera haben wir irgendwann, in St. Goar schon, mal auf die Linse gepackt. Dadurch haben viele Bilder von ihr einen Grauschleier und sind unbrauchbar. Tolle Aufnahmen von mir sind dabei, da kann man nun nichts daran machen. Hätte ich die Rheinbilder doch mal vorher übertragen. Dann wären wenigstens die Bilder aus dem hohen Norden alle brauchbar. Nun denn.

Dienstag, 19. Mai 2015

94,7 kg-0,4-3,8kg, ich bin sehr zufrieden mit dem Gewicht, weil ich nach dem vielen fettigen Essen an der Nordsee mit einem großen Schub an Zunahme gerechnet habe. Doch der ist ganz ausgeblieben und nun trennen mich nur noch 0,4 Kilo vom niedrigsten Wert vor Carolinensiel.

19:45 Uhr: Ein sehr ausgefüllter Tag liegt hinter uns, an dem wir für 265 Euro Blumen gekauft haben. Jetzt haben wir für 390 Euro Pflanzen hier und können morgen loslegen. I kommt auch. Er kümmert sich um die grüne Mauer und den Heckenschnitt, wir werden uns über die Pflanzkübel an der Sonnenterrasse hermachen.

Gerade haben wir schon gegessen. S hat uns sehr schmackhafte Spargelcremesuppe gekocht und als Hauptgang Sahnegeschnetzeltes mit Kartoffeln. Beides steht nun noch in der Küche für morgen, da gibt es das den zweiten Tag.

Die Fa. L hat den Termin für Donnerstag abgesagt, angeblich ist er krank. Man will sich wieder melden. Ich unke und meine, dass er nicht mehr für uns arbeiten will, weil ich letztens die Rechnung überwiesen habe und wir den Schaden an der Bleiverglasung bei Helma hatten.

Ich bin irgendwie platt. Und war wieder einmal den ganzen Tag über in getrübter, freudloser Stimmung. Obwohl hier doch alles sehr gut läuft. Denn der Maler ist am Morgen angefangen.

Man, das Gewicht stimmt, die Kurse stimmen, die Vermietung läuft super. Was willst Du denn noch mehr? Und den ganzen Tag über war ich beschäftigt, habe an Essen kaum gedacht und spare deshalb auch heute wieder einen Traumwert ein.

Ja, heute Morgen war ich sehr neidisch auf meine Stimmung im Jahr 2013, die geprägt war von der großen Freude und Erleichterung darüber, dass ich mit S wieder im Reinen war. An diesem Zustand hat sich doch nichts geändert und deshalb könnte ich doch immer noch froh sein. Aber man gewöhnt sich an alles und es wird zum Alltag.

So wie ich mich auch an den ganzen Luxus gewöhnt habe, dass wir immer Geld haben, um unsere üppigen Einkäufe zu tätigen. So waren es für Blumen schon 700 Euro in diesem Jahr. Wer kann das sonst noch außer uns. Da fallen mir nicht viele ein. Und noch haben wir die Lust, die Kraft und die Gesundheit dies nun alles in die Erde zu bekommen.

Ach ja, dies Alles zusammen macht schon sehr zufrieden. Und nun ist es Zeit für ein Spielchen.

Es ist nun halb elf geworden, Zeit für den Fernseher.

Mittwoch, 20. Mai 2015

841Mi.20.5.:93,2kg-1,5-5,3-14,3kg, 9:45, Wunderbar, wie geht so etwas? Ist dies noch ein Rutsch aus Portugal?

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

11:00 Uhr: Wow! Traumgewicht mit 93,2 Kilo und damit 1,5 Kilo unter gestern. Wobei ich da ja auch recht zufrieden war. Denn das heutige Gewicht liegt um 1,7 Kilo unter dem Rechengewicht. Wie ist so etwas möglich? Ich kann jetzt nur spekulieren und vermuten, dass es noch ein verspäteter Rutsch aus Portugal ist. Denn für den Urlaub habe ich mir mit 1,6 Kilo doppelt so viel abgeschrieben, wie dort berechnet. Und die Verzögerung ist durchaus möglich, weil wir dann recht schnell zur Loreley und nun auch nach Carolinensiel gefahren sind.

Wobei ich seit dem Urlaub noch sehr großzügig zu meinen Ungunsten rechne. Was ich mir ja erlauben kann, weil ich auch so sehr viel schaffe. Gestern waren es 200 Gramm, die ich abgespeckt habe. Weil ich den ganzen Tag über gut beschäftigt war und gar nicht an Essen gedacht habe. Wahnsinnsleistung. J J J

Doch weil das Gewicht so ungewöhnlich ist, will ich erst die nächsten Tage abwarten, um dann ein endgültiges Urteil zu fällen. Erfahrungsgemäß klettert es nach solch extremen Rutschen am nächsten Tag ohnehin wieder etwas in die Höhe. 

Aber es macht mir heute so überaus deutlich, dass ich mich auf einem sehr erfolgreichen Weg befinde und mein Ziel auf jeden Fall erreichen kann. Dies gibt Anlass zu sehr viel Freude. J

Und auch I und L erfreuen uns sehr. Denn beide zusammen haben schon am Haus die Hecke geschnitten und nun macht I das Beet an der grünen Mauer. J J Wir beide gehen gleich auch in den Garten und kümmern uns um die Sonnenterrasse. Auch dort kann ich wieder ein paar Kalorien lassen. Es eilt mit der Arbeit, denn die Männer sollen auch noch die Kellerdecke von T dämmen. J J

J J J Herbert, nun lach doch einmal! Ja, das Leben ist wunderbar und ich strahle nun auch mal über beide Backen. Denn ich bin sehr zufrieden mit dem noch jungen Tag.

15:30 Uhr: Lärmpause. Denn neben L, der mit dem Kärcher bei Helma die Einfahrt reinigt, lärmten gerade noch die Gärtner an den Eigentumswohnungen ganz laut dazu. Sowas kann ich nicht haben und bin reingegangen. Ich werde aber gleich wieder zu S rausgehen, denn wir sind sehr erfolgreich an der Sonnenterrasse im Einsatz.

Wo S jetzt alle Kästen bestückt hat. Was mir nicht so gut gefällt, wie in den sonstigen Jahren, weil m. E. alles so duster ist im Ton. Ja, dies ist so, ich will nun aber mal abwarten, wie sich das nach einigen Tagen entwickelt und bei Sonne aussieht, denn die macht sich heute ziemlich rar und oft ist der Himmel sehr, sehr grau. Ein Schauer hatten wir auch zu überstehen.

Die Männer treffen sich morgen um 8:00 Uhr um die Kellerdecke von T zu dämmen, danach kommt die Waschküche dran. Die übrigen Keller sollten wir auch machen, denn das spart auch Energie. Auch habe ich L beauftragt, alle Rohre zu dämmen, davon verspreche ich mir auch viel. Mit der Mauer ist er fertig, nun werden wir noch das Gestänge abschneiden.   

Es macht mich sehr zufrieden, wie alles räumt, obwohl es insgesamt natürlich viel zu langsam läuft. Herbert, der Ungeduldige.

17:45 Uhr: Die Männer haben um fünf Uhr, wir haben jetzt auch Feierabend gemacht. Denn wir haben nachher noch Theater in Wattenscheid. Vorher gibt es wieder die leckere Spargelsuppe und das Sahnegeschnetzelte mit Pilzen, heute jedoch auch mit ein paar Nudeln zu den Kartoffeln. Das haben wir uns mehr als verdient. S klagt aber wieder über Rückenschmerzen und meint, dass sie sich mit ihrer Hexe übernommen habe.

Ich habe bisher noch gar nichts gegessen und will heute 150 Gramm abspecken. Interessant ist dabei, dass ich nicht wenig getrunken habe, aber kaum etwas wegbringe. Da bin ich gespannt auf morgen früh.

Doch mein Gewicht lag inkl. Abendessen gerade um 3,5 Kilo höher, dies ist nicht unnormal.

Donnerstag, 21. Mai 2015

842Do.21.05.:93,9kg+0,7-4,6-13,6-19kg, 9:30, Kräftiger Ruck nach oben, zwei unverständliche Tage -183 Gr.

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

10:30 Uhr: Frau I hat uns heute früh rausgeschmissen, wir hatten uns seit dem Geburtstag nicht mehr gesehen. Oh man, sie hat mir eine Flasche Schnaps mitgebracht!! Da hole ich gleich die Männer zu und dann geht es der schon mal an den Kragen.

Ernüchterung auf der Waage! Nach dem Traumgewicht gestern zeigt sie heute 0,7 Kilo mehr an, liegt aber immer noch um 700 Gramm unter dem Rechengewicht. Also immer noch ein Ausreißer? Mir ist unerklärlich, wie solche Schwankungen entstehen können. Andererseits habe ich kaum noch etwas im Körper, denn ich esse derzeit ja extrem wenig. Gestern hatte ich nur unser Abendessen und war ich nicht einmal am Brot.

Insgesamt bin ich sehr stolz auf meine Leistung und auch stolz auf meine Figur, die ich so schön verpacken kann.

S hatte nach der gestrigen Gartenarbeit starke Schmerzen von ihrer Hexe und dabei größte Befürchtungen für heute. Doch sie ist ziemlich fit und deshalb werden wir gleich an den Friedhof gehen. Wo eigentlich ein Kahlschlag fällig wäre, doch den verschieben wir weiterhin.  

Ich habe gerade mal meine Kopfleiste gelesen. Vor allem der warme Bauch hat es mir dort angetan und seither habe ich ein sehr schönes, warmes Gefühl im Bauch. Oh man, das hat was. Ich kann die Wärme tatsächlich dahin leiten.

Und ich muss gar nicht positiv denken, wenn es um die Dämmung im Keller vom Ehepaar T geht. Denn da machen die Jungs einen ganz hervorragenden Job und die äußeren Umstände des Baues sind auch gegeben. So sind dieser im rechten Winkel und die Decke selber sehr eben. Dadurch sieht das Ganze glatt und professionell aus. 

So, es ist halb zwölf geworden. Ich trommle jetzt alle mal zusammen und dann gibt es einen Kaffee auf der Sonnenterrasse mit Schnapsverköstigung. Und weil mir hier nichts mehr einfällt, mache ich den Computer aus.

19:15 Uhr: Wir haben netto 3 Stunden auf dem Friedhof geschuftet und sind nun beide knirre kaputt. Ja, ich bin sehr erschlagen und S auch. Wir sitzen hier stumm vor den Bildschirmen und bedauern uns ab und zu. Vorher hatten wir noch Mulch besorgt und nachher mussten noch alle Pflanzen versorgt werden.

Mir fiel heute aber alles auch deshalb schwer, weil es so gegen meine Überzeugung war. Denn eigentlich müssten wir alles roden und die Gruft ganz neu anlegen. Doch die Männer brauche ich im Moment hier und es ist mir auch irgendwie zu viel. Warum ich da solch einen Eiertanz drum mache, weiß ich aber auch nicht. Denn im Keller war nur der Keller von T wichtig, damit der nicht noch zugestellt wird. Die wollen nämlich in der nächsten Woche einziehen.

Mein „kaputt sein“ hat sich gelegt und hat Platz gemacht für eine große Zufriedenheit über unsere Arbeit. Es ist wieder sehr schön geworden und es ist sinnvoll den Kahlschlag auf den Herbst zu verschieben, weil es jetzt für viele Pflanzen zu warm wird. Doch dann will ich da auch ran und hole mir Hilfe. Es reicht, wenn wir die Anweisungen geben, quälen können die Jungs sich. Und es muss dann auch nicht alles an einem Tag passieren, die endgültige Gestaltung könnte man am nächsten Tag machen.

21:45 Uhr: Wir hatten wieder leckeren Spargel. Ich habe danach etwas gespielt und will jetzt nur noch liegen.

Freitag, 22. Mai 2015

843Fr.22.05.:94,3kg+0,4-4,2-13,2-18,6kg, 9:55, Schade, aber es ist alles wieder beim Alten, 350 Gr. unter RG

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

11:30 Uhr: Ach, was für ein Mist. Ich dachte, dass ich heute einen ganz ruhigen Freitag verbringen könnte und nun ruft Frau T an, weil sich bei ihr die neuen Tapeten im Schlafzimmer lösen. Man, jetzt muss ich mich wieder kümmern.

Na ja, ich werde es verwinden. Auf jeden Fall will ich mir nun mal nicht die Laune verderben lassen denn die ist ganz gut. Ich habe da ja eine gute Firma im Einsatz denen meine Zufriedenheit sicherlich etwas wert sein wird. Da ruft Herr T schon zurück und will um 12:00 Uhr kommen.

Ansonsten hat I die Beete an der Einfahrt abgeräumt und kärchert nun die restlichen Wege und die Einfahrt. Bis zum Gully hatte er es bis zum Montag geschafft, dann aber erst Gartenarbeiten erledigt. Nun werden wir es Pfingsten dort sehr schön haben.

Den Text von 2011 habe ich heute ganz anders gesehen als im Vorjahr. Mit etwas Wehmut. Denn im Jahr 2011 war alles so wunderschön, harmlos und noch so ungefährlich. Ich war einfach nur gut drauf mit einem wunderschönen Gefühl von Wohlbefinden. Heute sind meine äußeren Umstände nicht viel anders, doch es gelingt mir nicht mehr, mich so unbelastet zu erfreuen. Weil nun mal auch 2012 passiert ist, wo ich dann völlig aus der Spur war.

Diese Erlebnisse trüben immer wieder die Ansätze von Freude. Ich versuche immer wieder mir auch Kleinigkeiten bewusst zu machen, doch oft haut dann die Erfahrung dazwischen. Na ja, und viele Dinge haben sich auch einfach abgenutzt und sind zur Selbstverständlichkeit geworden, wie z.B. alle blauen Teile im Garten, die damals nagelneu waren.

Ach, jetzt habe ich einfach nur mal was von Wohlbefinden geschrieben und gleich geht es mir selbst wohler. Ja, ich habe jetzt einen schönen, warmen Bauch und habe mit ganz viel Wohlgefallen mein Regal hinter der Musikanlage betrachtet welches ich mir so intelligent und einfach gebaut und so wunderschön dekoriert habe. Etwas aufräumen müsste ich aber mal wieder, dann wäre alles noch gefälliger.

13:00 Uhr: T war da und will gleich am Dienstag nach Pfingsten die Sache reparieren. Und ich habe bis jetzt intensiv aufgeräumt und abgeheftet und nun sieht das Büro topp aus. Eigentlich müsste ich rausgehen, doch danach ist mir nicht, denn S arbeitet und dazu habe ich nach unserer intensiven Arbeit in den letzten Tagen, mit den Einkäufen, den Kästen an der Sonnenterrasse und dem Friedhof gestern, heute keine Lust. 

Wow, ich habe hier ja einen wirklich sehr schönen Raum, an dem nichts zu verbessern wäre. Alles ist gefällig aufeinander abgestimmt und in ganz großer Harmonie. Und dazu extrem zweckmäßig und ausgenutzt. Und wenn ich nach der Telefonumstellung aus der Ecke mit der Anschlussdose heraus bin, werde ich auch mal wieder die Kabel ordnen und damit den letzten Schandfleck beseitigen.

16:00 Uhr: Wir hatten eine Kaffeepause auf der Terrasse bei der ich S mit ein paar Broten verwöhnt habe. Oh, mehrfach hat sie ihr „lecker“ gesagt. Ach ja, nach Portugal hatte sie einen Schock auf der Waage zu verzeichnen und gönnte sich seither kaum noch etwas. Aber sie hat mehr gegessen als ich, denn Brote hatte ich kaum noch seither.

Deshalb war unsere Pause gestern auf der Hausterrasse eine große Freude und ein echtes Fest, weil es da für jeden 1 ½ Mettbrötchen gab. Aus diesem Gaumenschmaus habe ich später auf dem Friedhof noch oft Kraft und Freude geschöpft, als es darum ging von der schlechten Laune wegzukommen.

Heute dagegen habe ich eine sehr schöne und wohlige Stimmung. Aber weil S ackert ist es etwas langweilig. Nee, ich will heute einfach mal nichts tun. Deshalb schnappe ich mir nun mein letztes Fotobuch aus 2011 und gehe damit unter die Trauerweide.

20:00 Uhr: Warten auf den Möhreneintopf, den S gerade noch kocht. Sie hat eine unglaubliche Kraft und Ausdauer. Denn seit dem Mittag hat sie im Garten geschuftet, um dann nahtlos einen Berg Möhren und Kartoffeln zu verarbeiten. Und während die nun kochen verarbeitet sie den Rest vom Porree und den Rhabarber, den sie sich auch noch geholt hat und kocht daraus Kompott. Wenn ich dagegen mein bescheidenes Werk betrachte.

Oft beklagt sie aber, dass ihre alte Kraft und ihr Elan dahin sein. Dies stimmt aber gar nicht. Sie empfindet dies nur so, weil sie sich häufig auch vorbetet, dass sie für eine bestimmte Arbeit gar keine Lust habe.

Mir ging es heute ohne Arbeit sehr, sehr gut. Die Männer haben die Decken im Keller von T und in der Waschküche fertig. Es ist richtig gut geworden. I hat danach noch Eisbegonien gepflanzt an zwei Stellen an der Einfahrt, vor allem aber am Hingucker Beet unter der Zierkirsche. Mit dem Kärcher ist er leider nicht ganz fertig geworden, das Stück Einfahrt ab Eingang zu 8 A fehlt noch. Aber es kann auch so Pfingsten werden, richtig störend ist das nicht.   

Mir selber geht es auch deshalb besser, weil ich die Zügel meiner Diät etwas gelockert habe. Mal ein Brot und vor allem gestern die 3 halben Mettbrötchen und auch heute unsere Schinkenbrote waren etwas, was ich lange nicht mehr hatte. Natürlich bekomme ich so keine 200 Gramm mehr zusammen, aber über 100 Gramm sind es immer noch.

Samstag, 23. Mai 2015

94,8kg+0,5-3,7kg

12:00 Uhr: So langsam werde ich knatschig wegen dem Gewicht. Denn seit dem Traumwert von 93,2 kg am Mittwoch ging es nur nach oben. Über 92,9; 94,3 und nun sogar mit 94,8 kg über das Rechengewicht hinaus. Wie geht so etwas und wieso? Wo stehe ich denn nun wirklich? Oh man, in einer Diät ohne Rechengewicht würde man hinschmeißen.

So bleibt mir aber die Freude darüber, dass ich heute die 1,5 Kilo in diesem Monat vollmache. Und beim Rechengewicht liege ich bei 94,65 Kilo und strebe in den letzten 9 Tagen noch die 93,8 Kilo an. Denn 100 Gramm am Tag sollen es sein. Nach dem Kaffeekränzchen am 6. Juni will ich die Zügel aber mal etwas lockern. Doch es ist und bleibt ein ganz, ganz mühsames Geschäft. Denn am 24. Februar hatte ich zum ersten Mal mein heutiges Gewicht.

Doch im Hinterkopf habe ich immer den Niedrigstand von 2014 mit 102,9 Kilogramm. Diesen hatte ich noch erreicht, nachdem ich das Jahr mit 95,5 Kilo abgeschlossen hatte. Doch dann ging es nach Gran Canaria. Diesen Stand werde ich aber schon bald wieder erreichen, so wahr wie ich Herbert Paschhoff heiße. Und dann verteidigen und weiter unterschreiten, damit ich endlich wegkomme von dieser alten Marke.

Ich habe nachgelesen: Das niedrigste Gewicht in dieser Diät hatte ich am 7.2.2014 mit klasse 92,3 Kilo. Und es war damals kein einmaliges Ausreißergewicht, sondern die Fortführung einer kontinuierlichen Abwärtsbewegung, aber nach sehr, sehr strammer Diät. Diese Marke habe ich also noch vor der Brust. Da jetzt aber auch nichts mehr ansteht an Urlauben und damit Gründe für Zunahmen entfallen, sollte ich da doch relativ schnell hinkommen. Denn mein Wille dafür ist da und gestärkt.

Daran kann auch solch ein blödes Gewicht von heute nichts ändern. So, dies musste mal gesagt werden. J J J

So, mal Themenwechsel. Ich eiere noch um eine Dusche herum. Wir haben nämlich noch bis halb zwölf im Bett gelegen. Auch heute ist ein ganz, ganz ruhiger Tag angesagt. Dann stehen zwei Tage Pfingsten vor der Tür. Am Pfingstsonntag will S zum Carlo, für heute und Pfingstmontag haben wir Möhreneintopf.  

Gestern war besonders schön, dass ich mich so pflegen konnte, während die Männer echt was geschafft haben. Wieder die Hütte etwas verbessert denn durch die Dämmung der Decken soll die Fußleistenecke in den Zimmern nicht so kalt sein und wird dann auch nicht so schnell Wasser annehmen. Heizenergie spart es dann ohnehin. L wird dann am Dienstag noch alle Heizungsrohre dämmen. 

Ich warte auf die Zeit, wo ich das Thema Helma mal wieder aus dem Kopf kriege. Denn es stört meine Ruhe und mein Wohlbefinden. Oh ich lache, denn dazu habe ich jetzt Musik angemacht und die startet mit dem Loreleylied: „Ich weiß nicht was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin…“ J J Nein, traurig bin ich ja nun nicht.

14:30 Uhr: Ganz im Gegenteil. Denn gerade noch habe ich in meinem Text von gestern geschwelgt in dem ich diesen Büroraum so überschwänglich gelobt habe, der ja wirklich sehr, sehr schön und harmonisch ist. Und nun so toll aufgeräumt. J J

Heute erwartet mich ein sehr, sehr spannendes Bundesligafinale. Denn 6 Mannschaften können noch absteigen. Vier davon spielen gegeneinander und in Dortmund prügelt sich der BVB mit Werder Bremen um den siebten Platz, der in diesem Jahr für die Euroliga reicht, wenn Dortmund das Pokalfinale gegen Wolfsburg verlieren sollte. Wenn der BVB heute aber verliert, hat er noch eine Chance im Endspiel.

Ich hatte auch an etwas Gartenarbeit gedacht, doch die hat bei S Selbstzweck. Vieles von dem was sie macht ist m.E. überflüssig und sinnlos. So hat sie mal den ganzen alten Tagetes Samen ausgesät und natürlich ist davon nicht einer aufgegangen. Und gestern hat sie den ganzen alten Müll vom Friedhof verarbeitet. Mich führt sie ohnehin nur zu Dreckecken und davon haben wir inzwischen drei Stück an den Stellen, wo der Sturm zugeschlagen hatte.

Ach ja, lasse sie machen. Aber ich würde lieber dort sitzen und mich mit ihr unterhalten. Ich will doch nicht arbeiten um der Arbeit willen. Da bin ich doch viel lieber faul und pflege mich. Aber ich komme gerade von ihr und sie ackert an den Dahlien im hüfthohen Unkraut und kriegt da richtig was geschafft, dass es eine Freude ist.

Mir geht es fantastisch, weil ich damit nichts zu tun habe und es gemacht wird. Vielleicht sollten wir aber mal die ganze Ecke neu machen, denn einige Säulen versperren die Süd Sonne. 

Ich gehe jetzt unter die Dusche.

Sonntag, 24. Mai 2015; Pfingstsonntag

845So.24.5.:94,0kg-0,8-4,5kg, 9:25, Der Tag sieht mich zufrieden. So gefällt mir d. Waage besser. 500 Gr. u RG

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

94,0kg-0,8-4,5kg

13:00 Uhr: Ach ja, J J mit dem Gewicht, das wird schon. Nun habe ich schon 4,5 Kilo weg auf der Waage und unterschreite damit auch das Gewicht von Ende 2013, was ich damals ja mit 95,5 Kilo festgeschrieben hatte. Aber ich liege heute um immerhin 500 Gramm unter dem Rechengewicht und trotzdem ist die Freude immer groß, wenn die Waage so positiv anzeigt und eine Abnahme damit auch sichtbar wird.

Mein Monatsziel von 1,5 Kilo werde ich erst heute erfüllen, weil ich gestern mal etwas kürzergetreten habe und nur 500 Kalorien geschafft habe. Heute sollen es wieder 1.000 Kalorien sein, denn ich möchte sichere 2 Kilo in diesem Monat, der mit den 3 Tagen in Goar an der Loreley und 4 Tagen in Carolinensiel ja so äußerst kalorienträchtig war. Ich muss sagen, dafür habe ich bisher ein ganz, ganz tolles Ergebnis hinbekommen. J J  Denn in diesen Tagen habe ich ja nicht nur nicht abgenommen, sondern sogar noch zugenommen, und dies nicht so knapp. Ach, ich bin stolz auf mich.

Ärgere mich nun aber auch etwas über mein Essverhalten, was auf den Reisen manchmal sehr unvernünftig war. So das 5. halbe Brötchen beim Frühstück, die Schluckereien bei Liesel und das zweite Mohnbrötchen in Goar nach der Sauna. Allein dies waren 2.500 Kalorien, die ich da anführe und das sind 300 Gramm. Die ich nun weniger hätte, wenn ich nicht…

Schwamm drüber, Besserung geloben. Zurückhaltung ist wider meine Natur und ganz, ganz schwer für mich zu praktizieren. Ich muss aber zweifellos dorthin kommen, wenn ich nicht wieder rasant zunehmen will, wenn solch eine Diät mal endet. Dies war 2012 der Fall und sogar 2014, wo ich immer notiert und gekämpft habe, stehen 3 Kilo netto in den Büchern. Gerade habe ich aber vom 24.5.14 gelesen, dass ich da mein Gewicht nur verwaltet habe.

Wahrscheinlich war ich damals platt von den Zunahmen aus Gran Canaria und Portugal. Denn da hatte ich 96,7 Kilo. Am 1.1.14 waren es noch 95,5 Kilo gewesen und vor den Kanaren die legendären 92,3 Kilo. Ich kann verstehen, dass man dann durchsackt.

14:00 Uhr: Der Tag sieht mich extrem zufrieden und mit einer sehr schönen Stimmung. Was solch ein paar Striche auf der Waage ausmachen können. Ich habe einen Rundgang durch den Garten gemacht und wieder mal festgestellt, dass ich ihn so groß nicht brauchte. Aber nun ist es nun mal da. Um die Dreckecken vom Sturm werde ich mich in der nächsten Woche mal kümmern, dann könnten wir die zu pflanzen.

Gleich werden wir nach ewig langer Zeit mal wieder Pflaumenkuchen essen. Am Nachmittag hatten wir schon lange keine Pause mehr mit Broten oder Kuchen, alles wurde der Diät geopfert. Gegessen hat man aber trotzdem zwischendurch. Während ich aber unter dem Strich was eingespart habe, hatte S wohl oft mehr, als wenn es geordnet zugegangen wäre. 

Montag, 25. Mai 2015        Pfingstmontag

846Mo.25.5.:93,6kg-0,4-4,9kg, 8:30, Ein schöner Trend der Freude macht und eine gute Stimmung. 850 G u RG

Positiv denken, Besitzdetail: Was war gestern schön? Warmer Bauch!

93,6kg-0,4-4,9kg

12:00 Uhr: Ein schönes Gewicht, als Ergebnis habe ich eine schöne Stimmung mit richtig wohligem und sattem Gefühl. Satt vielleicht auch deshalb, weil ich schon eine leckere Schnitte im Bauch habe und zwei warme Kaffee.

Heute bindet uns leichter Nieselregen ans Haus. Es ist gut, dass überhaupt mal etwas runterkommt, denn der Boden ist knochentrocken und hart.

Wir haben bis um 11:00 Uhr geschlafen, mein Gewicht habe ich aber schon um halb neun gemessen. Damit liege ich nun 800 Gramm unter dem Rechengewicht, was immer beruhigend ist. Ja, ich bin auf einem guten Weg und werde es schaffen. Und von meinem neuen Brot, welches ich mir zu Pfingsten gekauft hatte, ist auch nur noch eine Scheibe da. Wenn die weg ist fallen mir das Diäten und der Verzicht auch wieder leichter.

13:00 Uhr: Die Scheibe ist jetzt weg und ich bin zwar satt, aber unzufrieden, weil ich mich so gehen lasse. So komme ich nie zum Ziel. Andererseits habe ich für 450 Gramm noch 7 Tage bis zum Monatsende zur Verfügung. Was soll also die Schelte?

21:30 Uhr: Es nahm noch Formen an mit der Esserei: Süßes, Brot mit Salami auf Butter und ein Brötchen mit Gouda. Um 18:00 Uhr war meine heutige Diätplanung nur noch Makulatur.

Doch dann habe ich mich noch vor sieben aufgerafft zu einer Rosenbergrunde, die ich dann in den 3 Schrebergärten auf 1,5 Stunden ausgedehnt habe. Und weil unsere Rouladen nicht ganz so kalorienreich waren wie gedacht, spare ich heute 1.100 Kalorien ein. Wenn ich nicht noch esse, was ich mir fest vorgenommen habe, denn sonst war die Quälerei umsonst. Außerdem bin ich derzeit proppensatt, weil wir gerade erst vom Tisch aufgestanden sind.

22:30 Uhr: Jetzt habe ich keine Lust mehr zu spielen, was ich heute viel gemacht habe. Dann gehe ich mal zum Videotext und danach gibt es ein Filmchen.

Freigegeben zur Veröffentlichung am 06. März 2022

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert